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10-Prozent-Grenze bei Wohnflächenabweichung

Weitere Immobilienurteile

Fristlose Kündigung nach Beleidigung: Laut Amtsgericht Neuruppin (Urteil, Az. 43 C 61/18) ist die fristlose Kündigung eines Mieters rechtmäßig, wenn dieser durch schwere vulgäre Beleidigungen den Hausfrieden gefährdet. Dabei ist nicht entscheidend, ob sich die Beleidigung gegen den Vermieter oder einen Teil der Hausgemeinschaft richtet. Eine fristlose Kündigung ist jedoch ausgeschlossen, wenn die Beleidigung aus einer Provokation heraus oder im Zuge einer streitigen Atmosphäre gefallen ist. Das gilt auch für eine Beleidigung, die einmalig und als Unbesonnenheit zu bewerten ist.

Gegenstände im Hausflur: Gegenstände dürfen laut Amtsgericht Berlin-Köpenick (Urteil, Az. 4 C 143/17 ) nicht im Hausflur eines Mehrfamilienhauses platziert werden, wenn vertraglich geregelt wurde, dass der Vermieter dem Mieter lediglich die Wohnung zur Nutzung übergibt. Der Hausflur zählt nicht dazu.  Weiterhin erhöhen Gegenstände die Brandgefahr und versperren Rettungs- und Fluchtwege. Mieter sollten deshalb die im Mietvertrag genannten Abstellräume wie Keller- oder Dachbodenabteile nutzen.