Immobilien-Infodienst

04.08.2016

Smart Home

Intelligentes Energiemanagement für Gebäude

Smart Home ist mehr, als über Smartphone, Tablet oder PC Geräte im Haus (Wohnung oder Büro) fernzusteuern. „Intelligente“ (smarte) Technologie in Gebäuden ermöglicht insbesondere, den Energieverbrauch automatisch anzupassen. Eine solche Gebäudeautomation auf der Basis digitaler Technologien ist ein wichtiger Baustein für das Gelingen der Energiewende. Und sie rechnet sich.

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28.07.2016

Vermieter darf Kabelanschluss nicht einfach ändern

Immobilien aktuell

Wenn sich ein Vermieter per Mietvertrag dazu verpflichtet, Wohnungen mit Kabelanschlüssen zu versorgen, so haben die Mieter auch einen Anspruch auf diese Empfangsart. Der Vermieter kann die Anschlussart nicht einfach ändern, so das Urteil des Landgerichts Kempten (Az.: 52 S 2137/15). Im zugrundeliegenden Fall hatte eine Vermieterin den Fernseh- und Rundfunkempfang von Kabel auf Satellit umgestellt. Dies hatte zur Folge, dass die Mieter in schlechterer Qualität entweder Radio oder Fernsehen empfangen konnten. Dagegen klagten die Mieter mit Erfolg. Die Begründung, die Anlage sei technisch veraltet, reicht für eine einseitige Vertragsänderung nicht aus.

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21.07.2016

Mieterauswahl

Wie Sie sich vor Ausfällen schützen

Medienberichte über sogenannte „Mietnomaden“ verunsichern immer wieder die Vermieter. Glücklicherweise handelt es sich hier nicht um ein Massenphänomen, so dass bei den allermeisten Mietinteressenten auch von einem Interesse an einem langfristigen und guten Verhältnis ausgegangen werden kann.

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14.07.2016

Unbekleideter Nachbar im Garten

Immobilien aktuell

Ein Hausbesitzer liebt es, regelmäßig nach dem Schwitzen in der hauseigenen Sauna nackt durch den Garten zu laufen. Trotz Beschwerden seines Nachbarn unternahm der Saunafreund weiterhin seine freizügigen Spaziergänge. Der Streit eskalierte und landete schließlich vor dem Landgericht in Dortmund. Der Nachbar gab an, dass der Anblick für ihn manchmal ein richtiger Schock sei. Doch schnell machten ihm die Richter klar, dass ein nackter Nachbar im Garten hinzunehmen ist. Es geht insbesondere um Persönlichkeits- und Eigentumsrechte. Zudem sind die Gärten durch eine hohe Hecke voneinander getrennt, so dass es sich nicht um einen öffentlichen Raum handelt.

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07.07.2016

Verteilung der Gemeinschaftskosten

Das gilt für Eigentumswohnungen

Wer eine Eigentumswohnung erwirbt, muss sich, anders als ein Alleineigentümer, in manchen Belangen mit den Miteigentümern abstimmen. Vor allem aber hat er nicht nur die Kosten seines Sondereigentums zu tragen, sondern muss sich auch anteilig an den Kosten des Gemeinschaftseigentums beteiligen. Das sollte beim Erwerb und der Finanzierung der Wohnung mit einkalkuliert werden.

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23.06.2016

Grillparty

Streit mit den Nachbarn vermeiden

Sommerzeit ist Grillzeit. Und weil Grillen erst richtig gesellig wird, wenn Freunde dazu eingeladen werden, kann es schnell lauter werden und die Nachbarn stören. Nachbarschaftsstreitigkeiten sind mittlerweile alltäglich geworden. Wie viel Rücksicht die eine Partei nehmen muss bzw. wie viel Nachsicht von der anderen erwartet werden kann, klären viele Deutsche lieber vor Gericht als untereinander.

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16.06.2016

Treppenhausreinigung

Immobilien aktuell

Immer wieder kommt es zwischen Vermietern und Mietern zum Streit, wenn es um die Reinigung des Treppenhauses geht. Nach Angaben des deutschen Mieterbundes sind Mieter in Mehrfamilienhäusern verpflichtet, das Treppenhaus zu reinigen, wenn dies im Mietvertrag vereinbart worden ist. Andernfalls kann der Eigentümer eine Reinigungsfirma beauftragen. Die entstandenen Kosten müssen vom Mieter übernommen werden. Jedoch muss der Eigentümer erst den Mieter auffordern, das Treppenhaus zu reinigen. Kommt dieser der Aufforderung nicht nach, kann der Eigentümer eine Reinigungsfirma beauftragen.

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09.06.2016

Was Immobilienmakler ihre Kunden fragen müssen

Prävention von Geldwäsche

Immobilienmakler sind vom Gesetzgeber ausdrücklich verpflichtet, bei der Prävention und Aufdeckung von Geldwäschegeschäften mitzuwirken. So müssen sie im Rahmen der sogenannten „kundenbezogenen Sorgfaltspflichten“ bestimmte Angaben von ihren Kunden verlangen und diese auch überprüfen, bevor sie für diese tätig werden dürfen. Anderenfalls drohen Bußgelder bis zu 100.000 Euro.

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02.06.2016

Wohnungsbesichtigung

Immobilien aktuell

Möchten Vermieter eine frei werdende Wohnung mit Mietinteressenten besichtigen, müssen sie sich vorher mit den Mietern abstimmen. Laut Mieterschutzbund muss dem Mieter mindestens 48 Stunden vorher der Termin angekündigt werden. Dabei hat der Noch-Mieter ein Mitspracherecht. Ist er berufstätig, so hat der Vermieter darauf Rücksicht zu nehmen. Eine Wohnungsbesichtigung in Abwesenheit des Mieters ist ohne Absprache nicht erlaubt. Der Mieter hat zwei Besichtigungen pro Woche zu tolerieren, eine Massenbesichtigung dagegen nicht.

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26.05.2016

Ärger im Garten

Das darf der Nachbar

Die ersten warmen Frühlingstage sind für Gartenbesitzer der Startschuss, zum Rasenmäher und zur Grillzange zu greifen. Doch schnell kommt es zum Streit unter den Nachbarn, wenn die Regeln nicht eingehalten werden. Lesen Sie, was im Garten erlaubt ist und was nicht.

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19.05.2016

Mieter und Gartenarbeit

Immobilien aktuell

Ein Mieter war laut Mietvertrag zur Pflege des Gartens durch Eigenleistung verpflichtet. Nachdem sich der ursprünglich englische Rasen in eine wilde Wiese verwandelt hatte, beauftragte der Vermieter ohne vorherige Absprache einen Gärtner. Die Rechnung gab er zur Bezahlung seinem Mieter. Dieser klagte und erhielt von den Richtern Recht mit der Begründung, dass ein Vermieter seinem Mieter nicht vorschreiben kann, wie die Gartengestaltung im Einzelnen auszusehen hat. Wenn der Mieter eine wilde Wiese dem englischen Rasen vorzieht, bedeutet dies noch keine Vernachlässigung der mietvertraglichen Pflichten (Az.: LG Köln, 1 S 119/09).

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12.05.2016

Wohngebäudeversicherung

Standard ist häufig zu wenig

Die meisten Eigenheimbesitzer in Deutschland lieben offenbar das Risiko. Diesen Verdacht legt zumindest eine Untersuchung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft nahe. Danach haben 15 Prozent der 12,8 Millionen Haushalte, die im Eigentum leben, für ihre Immobilie keine Wohngebäudeversicherung abgeschlossen. 80 Prozent der Eigentümer verfügen über keine Elementarschadenversicherung.

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05.05.2016

Günstige Miete gefährdet Werbungskostenabzug

Immobilien aktuell

Wer eine Wohnung zu verbilligten Konditionen vermietet, riskiert eine anteilige Kürzung des Werbungskostenabzugs für das Mietobjekt. Das ist dann der Fall, wenn die Miete weniger als 66 Prozent der ortsüblichen Miete beträgt. Vor allem bei nahen Angehörigen, wie zum Beispiel Kindern, werden gerne die Mieten so niedrig gehalten, dass sie knapp über der 66 Prozent-Grenze liegen. Das ist von Vorteil für beide Seiten: Der Vermieter muss weniger Mieteinnahmen versteuern bei gleichzeitiger Vollausnutzung des Werbungskostenabzugs. Der Mieter profitiert von der niedrigen Miete. Diese Vertragsgestaltung kann allerdings dann scheitern, wenn das Finanzamt die ortsübliche Miete höher ansetzt als der Vermieter. Daher sollten Sie als Mieter Ihre Wertfindung dokumentieren und dem Finanzamt auf Anfrage beweiskräftige Unterlagen vorlegen können, wie zum Beispiel Mietangebote aus dem Internet.

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28.04.2016

Energetische Gebäudesanierung

Wann ist die Investition wirtschaftlich?

Die Energiewende wird zum Top-Thema auch für Hausbesitzer. Immerhin verschlingen Immobilien rund 40 Prozent des gesamten Energiebedarfs in Deutschland, 30 Prozent entfallen allein auf Heizung und Warmwasser. Kein Wunder, dass viele Eigentümer überlegen, ihre Immobilie energetisch zu sanieren. Dabei mehren sich die Stimmen der Experten, die einräumen, dass sich eine energetische Sanierung kaum rechnet. Befürworter hingegen betonen, dass sich nachweisbar Einspareffekte erzielen lassen. Kostenbewusste Immobilieneigentümer sind gut beraten, kritisch nachzurechnen.

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21.04.2016

BGH vereinfacht Nebenkostenabrechnung

Immobilien aktuell

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die formellen Anforderungen an die Nebenkostenabrechnung gesenkt. Vermieter müssen nun nicht mehr die einzelnen Rechenschritte der umlagefähigen Gesamtkosten angeben und erläutern.

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08.04.2016

Sind Wohnungsfotos erlaubt?

Immobilien aktuell

Da staunte ein Wohnungseigentümer nicht schlecht. Nachdem er die Kündigung von seinen Mietern erhalten hatte, wollte er Fotos von der noch bewohnten Wohnung machen und diese Maklern und Interessen im Internet zur Verfügung stellen. Die Mieter wehrten sich dagegen - mit Erfolg. Das Gericht sah durch die Veröffentlichung der Fotos die Persönlichkeitsrechte der Mieter verletzt. Sie müssen diesen Eingriff in ihre Privatsphäre nicht akzeptieren, da sie nicht kontrollieren können, wie vielen Interessenten die Fotos gezeigt werden (LG Frankenthal, Az. 2 S 218/09).

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30.03.2016

Smart Home

Intelligentes Energiemanagement für Gebäude

Smart Home ist mehr, als über Smartphone, Tablet oder PC Geräte in der Wohnung oder im Büro fernzusteuern. „Intelligente“ (smarte) Technologie in Gebäuden ermöglicht insbesondere, den Energieverbrauch automatisch anzupassen. Eine solche Gebäudeautomation auf der Basis digitaler Technologien ist ein wichtiger Baustein für das Gelingen der Energiewende. Und sie rechnet sich.

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17.03.2016

Architektenhonorar

Was kostet ein Architekt?

Wenn Sie Ihr Eigenheim neu bauen, umbauen, renovieren oder sanieren wollen, benötigen Sie in der Regel einen Architekten. Lesen Sie, welches Honorar Sie als Bauherr dafür einplanen müssen und welche Faktoren dafür maßgeblich sind.

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03.03.2016

Wohnungsübergabe

Leitfaden für Vermieter und Mieter

Das Wohnungsprotokoll ist zwar gesetzlich nicht vorgeschrieben, dennoch gilt es als wichtiges Dokument, wenn sich Mieter und Vermieter nach dem Auszug darüber streiten, ob die Zimmertür bereits beim Einzug beschädigt war oder nicht. Wer Ärger nach der Wohnungsübergabe vermeiden möchte, sollte möglichst gemeinsam mit seinem Mieter die Wohnung gründlich kontrollieren.

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25.02.2016

Verspätete Heizkostenabrechnung

Immobilien aktuell

In einem aktuellen Urteil hat der Bundesgerichtshof verkündet, dass Mieter auch dann ihre Heizkostenabrechnungen bezahlen müssen, wenn ihnen diese verspätet zugestellt worden sind. Die Nachzahlungspflicht gilt selbst dann, wenn die im Mietvertrag vereinbarte Abrechnungsfrist überschritten wird. Im konkreten Fall entschieden die Richter über eine Klausel im Mietvertrag, nach der spätestens am 30. Juni eines Jahres die vorangegangene Heizperiode abzurechnen ist. Der Vermieter erstellte erst im Oktober die Heizkostenabrechnung, woraufhin der Mieter die Nachzahlung verweigerte. Laut BGH befreit diese Regelung im Mietvertrag den Mieter nicht von der Nachzahlungspflicht bei verspäteter Abrechnung (Az. VIII ZR 152/15).

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18.02.2016

Forward-Darlehen

Günstige Baufinanzierung frühzeitig sichern

Die derzeit niedrigen Zinsen bieten privaten und betrieblichen Kreditnehmern die Chance, Finanzierungen zu günstigen Konditionen abzuschließen. Was aber, wenn Ihre bisherigen Kredite erst in einigen Jahren auslaufen oder Sie erst in den nächsten zwei bis drei Jahren Geld benötigen? Ganz einfach: Mit einem Forward Darlehen gewinnen Sie Planungssicherheit für die Zukunft und profitieren zu einem späteren Zeitpunkt von den aktuell niedrigen Zinsen.

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04.02.2016

KfW-Energieeffizienzprogramm für Gewerbeimmobilien

Finanzielle Förderung von Neubau und Sanierung

Kleine und mittlere Unternehmen, die ihren Energieverbrauch durch Bau oder Sanierung eines Firmengebäudes dauerhaft senken, können hierfür finanzielle Unterstützung über die KfW erhalten. Hier erfahren Sie wer, was und wie gefördert wird.

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21.01.2016

Eigenleistungen am Bau

Maximal zehn Prozent Muskelhypothek

Auch wenn die Hypothekenzinsen im Keller sind, die Kosten für Material und Handwerker kennen nur den Weg nach oben. Eigenleistungen am Bau können dazu beitragen, die Kosten zu senken. Wer handwerklich geschickt ist, kann bis zu 25.000 Euro sparen. Das wissen auch viele Bauträger und rechnen gerne die „Muskelhypothek“ von vornherein in ihre Kalkulation ein. So ist der Preis auf den ersten Blick günstig. Als Bauherr sollten Sie vor der Vertragsunterzeichnung sorgfältig sämtliche Vertragsklauseln lesen. Manche Verträge sind unpräzise formuliert, beinhalten falsche Klauseln oder verzichten bewusst auf bestimmte Formulierungen. Wer unsicher ist, sollte sich von einem fachkundigen Anwalt beraten lassen.

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13.01.2016

EnEV 2016

Immobilien aktuell

Mit der Novelle der Einsparenergieverordnung (EnEV 2016) gelten seit dem 1.1.2016 neue Regeln für Wohngebäude. Kernpunkt ist die Energieeinsparung im Neubausektor. Wer ab dem 1.1.2016 einen Bauantrag stellt, muss künftig mehr Geld in Dämmung und Heiztechnik investieren. Neubauten müssen noch energieeffizienter werden. Ihr Primärenergiebedarf muss um 25 Prozent reduziert werden. Der Energiebedarf auf nicht-regenerativen Energien errechnet sich seit der EnEV 2014 anhand eines Referenzhauses. Wer ab dem 1.1.2016 einen Neubau plant, muss vom Energiebedarf dieses Referenzhauses 25 Prozent abziehen. Dieser Maximalwert darf für einen Neubau nicht überschritten werden.

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06.01.2016

Thermografie

Isolationslücken bei Gebäuden entdecken

Die Energiewende wird zum Top-Thema für Immobilienbesitzer. Immerhin verschlingen Immobilien rund 40 Prozent des gesamten Energiebedarfs in Deutschland. Der größte Teil davon entfällt auf die Heizung. Umso wichtiger ist es für Immobilienbesitzer, die Energieeffizienz zu optimieren. Viele Immobilien verschwenden Energie, ohne dass ihre Eigentümer es auch nur ahnen. Deshalb ist es für Immobilienbesitzer wichtig, ihr Gebäude auf Isolationslücken zu untersuchen.

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16.12.2015

Neutrale Wände nach Auszug

Immobilien aktuell

Immer wieder wird vor Gerichten darüber gestritten, ob bunte Wände beim Auszug vom Mieter weiß gestrichen werden müssen oder nicht. Der Bundesgerichtshof hat dazu verkündet, dass Mieter auffallend bunt gestrichene Wände nach dem Auszug mit heller und neutraler Farbe streichen müssen. Der Mieter hat zwar das Recht, während der Mietzeit die Wände ganz nach seinem persönlichen Geschmack bunt zu streichen, jedoch müssen die Wände beim Auszug einen neutralen Anstrich haben, der dem „allgemeinen Geschmack“ entspricht und möglichst vielen Mietinteressenten gefällt.

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04.12.2015

Schneeräumen

Immobilien aktuell

Der Winter steht in den Startlöchern. Was müssen Hauseigentümer bei Schneefall beachten? In fast allen Kommunen sind sie verpflichtet, Geh- und Radwege vor dem eigenen Haus von Schnee- und Glatteis zu befreien. Auch die Wege zum Hauseingang und Parkplatz gehören dazu. In der Regel muss der freigeräumte Weg so breit sein, dass zwei Personen aneinander vorbeikommen (120-150 cm).

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26.11.2015

Sichere Immobilien

Wohnungseinbrüche vermeiden

In der dunklen Jahreszeit haben Einbrecher Hochkonjunktur. Daher sind für Immobilieneigentümer Maßnahmen zum Schutz gegen Einbruchdiebstahl wichtig. Eine hundertprozentige Absicherung von Immobilien gibt es jedoch nicht. Aber der durchschnittliche Wohnungseinbrecher ist nach Expertenmeinungen mit seinem üblichen Einbruchswerkzeug durch richtige Sicherungen fast immer aufzuhalten.

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18.11.2015

Zweitschlüssel für Vermieter?

Immobilien aktuell

Sobald der Mietvertrag rechtsgültig zustande gekommen ist, hat der Mieter das alleinige Nutzungsrecht an der Wohnung. Das bedeutet auch, dass der Vermieter dem Mieter alle Wohnungsschlüssel übergeben muss. Der Vermieter darf keinen Schlüssel behalten. Wer dennoch einen Zweitschlüssel verwahrt und ohne Wissen des Mieters die Wohnung betritt, begeht Hausfriedensbruch. Der Mieter kann daraufhin fristlos kündigen. Auch Heimlichtuerei kann für den Vermieter teuer werden. Erfährt der Mieter, dass der Vermieter einen Zweitschlüssel besitzt, kann er auf Kosten des Vermieters das Türschloss auswechseln. Mit Zustimmung des Mieters kann der Vermieter jedoch einen Schlüssel behalten, um im Notfall (z. B. Wasserrohrbruch) und bei längerer Abwesenheit des Mieters die Wohnung betreten zu können.

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12.11.2015

Augen auf!

Gebrauchte Immobilien kaufen

Der Traum von den eigenen vier Wänden muss nicht immer mit Baustress verbunden sein. Wer eine gebrauchte Immobilie kauft, hat weniger Stress und viele Vorteile. Gebrauchte Häuser haben häufig gute Lagen mit großen Grundstücken und kosten oftmals weniger als vergleichbare Neubauten. Mit etwas Glück, können Sie ein „Schnäppchen mit Charme“ erwerben.

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06.11.2015

Vermieterbescheinigung

Immobilien aktuell

Ab dem 1.11.2015 gilt ein neues Melderechtsgesetz. Vermieter haben dann die Pflicht, ihrem Mieter innerhalb von 14 Tagen den Ein- oder Auszug zu bescheinigen. Diese Formalie wurde vor 10 Jahren abgeschafft, jetzt aber wieder eingeführt, um Scheinanmeldungen entgegenzuwirken, die in der Regel dazu dienen, Verträge z. B. über Kreditkarten abzuschließen, die dann später nicht eingehalten werden. Fehlt eine Vermieterbescheinigung, sind in solchen Fällen die Schädiger häufig nicht mehr greifbar. Die Vermieterbescheinigung muss folgende Daten beinhalten: Name und Anschrift des Vermieters, Datum des Ein- oder Auszugs, Anschrift der Wohnung und Name der zu meldenden Person. Bei Nichtausstellung oder unrichtiger Ausstellungen drohen Bußgelder bis zu 1.000 Euro.

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29.10.2015

Richtig lüften

Energiekosten senken, Schimmelpilze vermeiden

Im Herbst, wenn die Heizsaison wieder beginnt, wird richtiges Lüften wichtig, um Energie einzusparen und Schimmelpilzbildung in der Wohnung zu vermeiden.

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22.10.2015

Mieter müssen Handwerker dulden

Immobilien aktuell

Ein Vermieter ließ den Hausschwamm in der Wohnung des Mieters beseitigen. Während der Sanierungsarbeiten wohnte der Mieter vorübergehend im Hotel. Nach wenigen Monaten standen schon wieder Handwerker vor der Wohnungstür des Mieters. Diese konnten erst nach einer einstweiligen Verfügung in die Wohnung eintreten. Zeitgleich kündigte der Vermieter fristlos. Vier Wochen später verweigerten die Mieter wiederholt Handwerkern den Zutritt, die Renovierungsarbeiten im Keller durchführen wollten. Der Vermieter kündigte noch einmal, wogegen die Mieter klagten. Sie vertraten die Ansicht, dass zunächst geklärt werden muss, in welchem Umfang sie verpflichtet sind, Handwerker in ihrer Wohnung zu dulden. Der Fall ging bis zum BGH, der abweichend zum Landgericht Berlin ein vermieterfreundliches Urteil sprach. Danach ist der Vermieter nicht verpflichtet, die Duldungspflicht zu prüfen. Ist es dem Vermieter unter Prüfung des Einzelfalles nicht mehr zuzumuten, das Mietverhältnis fortzuführen, darf er dem Mieter fristlos kündigen (Az.: BGH VIII ZR 281/13).

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15.10.2015

Bestellerprinzip gilt nur bei Vermietung

Wer bestellt, der bezahlt

Lange Zeit sah es so aus: der Vermieter beauftragte den Makler, der Mieter musste zahlen. Damit ist seit dem 1.6.2015 Schluss. Mit dem Mietrechtsnovellierungsgesetz wurde neben der Mietpreisbremse auch das Bestellerprinzip bei Maklerverträgen eingeführt. Seitdem gilt: Wer bestellt, der bezahlt und zwar allein.

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08.10.2015

Herbstlaub vom Nachbargrundstück

Immobilien aktuell

Jedes Jahr im Herbst ärgern sich viele Grundstücksbesitzer über die Unmengen von Laub, die von umliegenden Grundstücken zu ihnen herüber wehen. Doch was tun? Müssen Sie sich den Laubbefall von Nachbars Seite gefallen lassen oder haben Sie Anspruch auf fachgerechte Entsorgung durch den Nachbarn, dem der Baum gehört? Das Landgericht München hat in einem Fall entschieden, dass das Laub aus dem Garten des Nachbarn generell hinzunehmen ist (Az.: 114 C 31118/12). Im zugrundeliegenden Fall ging es um eine große Linde auf dem Nachbargrundstück, deren Blätter, Blüten und Äste regelmäßig auf dem Grundstück der Klägerin und in der Regenrinne landeten und diese verstopften. Die Klägerin verlangte von ihrem Nachbarn eine Laubrente von 500 Euro jährlich. Zu Unrecht, so entschieden die Richter. Da die Grundstücke in der gesamten Nachbarschaft über eine ähnliche Bepflanzung verfügen, handelt es sich hierbei um eine ortsübliche Beeinträchtigung durch Blüten und Laub. Zudem ist eine Laubrente nur dann zu zahlen, wenn die Laubbeseitigung das zumutbare Maß übersteigt.

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30.09.2015

Testament

Immobilien richtig vererben

In vielen deutschen Familien machen die eigenen Immobilien einen Großteil des Vermögens aus. Wichtig ist daher, die Erbfolge frühzeitig zu klären, damit es keine Streitigkeiten zwischen den Hinterbliebenen gibt. Nach Expertenschätzungen hat nur ein Viertel der Erblasser für den Todesfall vorgesorgt! Falls Sie zu Lebzeiten nicht genau in einem Testament schriftlich festlegen, wer Sie beerben soll, tritt die gesetzliche Erbfolge ein.

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17.09.2015

Zwangsversteigerung von Immobilien

Was Käufer beachten müssen

Eine Zwangsversteigerung ist die Gelegenheit, günstig an eine Immobilie zu kommen. Mehr als 90.000 Immobilien werden jedes Jahr in Deutschland zwangsversteigert. Und viele Häuser wechseln dabei bis zu 50 Prozent unter Verkehrswert den Besitzer. Wie Sie sich am besten auf eine Zwangsversteigerung vorbereiten und worauf Sie achten müssen erfahren Sie hier.

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03.09.2015

Welches Haus passt zu mir?

Praktische Tipps für den Immobilienkauf

Immobilienfinanzierer und Zeitschriften geben in zahlreichen Tests vermeintliche Antworten auf die Frage „Welches Haus passt zu mir?“. Welche Kriterien helfen wirklich weiter und was gehört eher in den Bereich der Spekulation?

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28.08.2015

Blumengießen auf dem Balkon

Immobilien aktuell

Auf dem Balkon könnte es so schön sein, wenn doch nur die Nachbarin von oben nicht ständig ihre Blumen gießen würden. Das dachte sich auch eine Wohnungseigentümerin. Die über ihr wohnende Nachbarin goss die Balkonpflanzen immer so stark, dass ständig das Wasser von oben auf ihren Frühstückstisch tröpfelte. Sie fühlte sich dadurch so sehr beim Kaffeetrinken gestört, dass sie vor Gericht klagte. Die Richter des Landgerichts München stellten klar, dass das Blumengießen zu der üblichen Nutzung eines Balkons gehört. Die Nachbarin darunter muss das Tropfen von oben dulden. Allerdings ist beim Blumengießen grundsätzlich darauf zu achten, dass unten niemand gestört wird. Ansonsten müssen die Blumen zu einem späteren Zeitpunkt gegossen werden (Az.: 1 S 1836/13).

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13.08.2015

Welcher Lärm zu dulden ist

Immobilien aktuell

Eine Grundstückseigentümerin beklagte vor Gericht den Lärm, der von einer neben ihrem Grundstück betriebenen Autowaschanlage ausging. Dort wurden täglich rund 50 Autos gewaschen. Das Oberlandesgericht in Hamm stimmte zwar der Klägerin zu, dass das Grundstück durch den Lärm beeinträchtigt wird. Da aber das Grundstück der Klägerin an einer vielbefahrenen Straße liegt, wird der Lärm der Waschstraße durch den Straßenlärm überlagert. In diesem Fall muss die Klägerin den Lärm der Waschstraße hinnehmen, da er im Vergleich zum Straßenlärm unwesentlich ist (Az.: 24 U 71/13).

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30.07.2015

Teppichboden oder Laminat – Streitpunkt Bodenbelag

Immobilien aktuell

Es ist nicht nur Geschmackssache, ob man sich für einen Teppich- oder Laminatboden entscheidet. Wer als Mieter den vorhandenen Bodenbelag gegen einen anderen austauschen möchte, muss seinen Vermieter fragen. Doch wie ist die Rechtslage, wenn der Vermieter den alten Teppichboden durch Laminat ersetzen möchte? Im zugrundeliegenden Fall fragte eine Mieterin ihren Vermieter, ob er den 17 Jahre alten Teppichboden durch einen neuen ersetzen könnte. Daraufhin wollte der Vermieter Laminatboden verlegen lassen. Das gefiel der Mieterin gar nicht. Der Vermieter verwies auf den Mietvertrag, in dem die Frage des Bodenbelages nicht explizit geregelt ist. Somit habe die Mieterin keinen Anspruch auf Teppichboden. Der Fall landete vor Gericht. Zu Unrecht, so entschieden die Richter. Der Vermieter darf den Teppichboden nicht gegen den Willen der Mieterin durch einen Laminatboden ersetzen. Der alte Teppichboden ist durch einen neuen Teppichboden zu ersetzen, der in der Farbe, Art und Güte dem alten ähnelt (Az.: 13 S 154/14).

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23.07.2015

Grenzbebauung

Was gilt für Garage, Carport, Gartenhaus und Co?

Soweit Größe und Zuschnitt des Grundstücks es erlauben, baut man das Wohnhaus in möglichst weitem Abstand von der Grundstücksgrenze. So hält man die Nachbarn auf Distanz. Anders sieht es mit Garage, Carport, Gartenhaus und Co. aus. Da lohnt es häufig, direkt an der Grenze zu bauen, um den Platz optimal auszunutzen. Eine solche Grenzbebauung wird oft auch nachträglich geplant. Um unnötigem Streit vorzubeugen, sollten Sie über Ihr Bauvorhaben vorab mit dem Nachbarn sprechen – und wissen, in welchen Fällen Sie seine Einwilligung benötigen und wann nicht.

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12.06.2015

Immobilien als Geldanlage

Höhere Rendite durch Steuervorteile

Betongold wird wieder zur beliebten Geldanlage, denn die Zinsen sind niedrig und Wohnungen und Häuser gelten als wertbeständige Investition. Zwar steigen die Immobilienpreise, aber auch die Mieten klettern in die Höhe, vor allem in den Ballungsräumen. Es lohnt sich also, auf Mietimmobilien oder vorläufige Vermietung zu setzen und die Steuervorteile zu nutzen. Ein kurzer Überblick.

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05.06.2015

Blumenkästen auf dem Balkon

Immobilien aktuell

Beim Umbau eines Mehrfamilienhauses wurden auch die Balkone vollständig erneuert. Die alten gemauerten Balkonbrüstungen, auf denen die Blumenkästen sicher aufgestellt werden konnten, wurden durch ein Stahlgerüst ersetzt. Der Vermieter untersagte seinen Mietern nun das Aufhängen der Blumenkästen an der Außenseite der Balkonbrüstungen. Dies begründete er damit, dass bei Pflegearbeiten sowie bei erheblichem Sturm die Blumenkästen aus dem Haken am Geländer herausfallen können. Schließlich habe er eine Verkehrssicherungspflicht, so der Vermieter. Dem stimmten die Richter am Landgericht Berlin (Az.: 65 S 40/12) zu. Der Vermieter kann somit verlangen, dass die Blumenkästen an der Innenseite des Balkongeländers aufgehängt werden. Die Tatsache, dass der Architekt den Mietern die Aufhängungen persönlich übergeben hat, ist nicht gleichzusetzen mit der Erlaubnis, die Blumenkästen an der Außenseite des Geländers anzubringen.

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29.05.2015

Hausratversicherung

Wohnungseinrichtung richtig absichern

Die Hausratversicherung zählt zu den empfehlenswerten Policen, mit denen sich jeder gegen alltägliche Risiken absichern sollte. Dreiviertel aller deutschen Haushalte besitzen eine Hausratversicherung.

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21.05.2015

Wie wird die ortsübliche Vergleichsmiete ermittelt?

Immobilien aktuell

Bei der Wohnraumvermietung an einen Angehörigen stellen Finanzämter gerne die Frage nach der ortsüblichen Vergleichsmiete. Denn zahlt der Angehörige zu wenig Miete (weniger als 66 Prozent der ortsüblichen Miete), dann kann der Eigentümer seine Werbungskosten nur beschränkt abziehen. Die Oberfinanzdirektion Frankfurt am Main hat eine Verfügung herausgegeben, die zeigt, wie die Höhe der ortsüblichen Vergleichsmiete zu ermitteln ist: Zu der ortsüblichen Kaltmiete werden die umlagefähigen Kosten hinzugerechnet. Dazu zählen die Grundsteuer, Wasser- und Abwasserkosten, Heizung, Straßenreinigung, Müllabfuhr, Beleuchtung, Gartenpflege, Schornsteinfeger, Sach- und Haftpflichtversicherungsbeiträge und Kosten für die Hausverwaltung. Wurde eine Wohnung vor der Vermietung an einen Angehörigen an einen fremden Dritten vermietet, dann setzen die Finanzämter in der Regel den zuvor vereinbarten Mietpreis als ortsüblich an.

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15.05.2015

Mietpreisbremse

Diese Ausnahmen gibt es

Bislang konnten Vermieter bei einem neuen Mietvertrag selbst die Höhe der Miete bestimmen. Damit ist nun Schluss. Mit der Mietpreisbremse sollen Mieten ab einer bestimmten Höhe gedeckelt werden. Damit soll erreicht werden, dass vor allem in boomenden Großstädten Wohnungen wieder bezahlbar sind. Denn in den vergangenen Jahren kam es in Ballungsgebieten und beliebten Studentenstädten zu einer regelrechten Mietpreisexplosion mit Preissprüngen bis zu 40 Prozent bei Neuvermietungen.

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30.04.2015

Bauabnahme bei Gewerbeimmobilien

Mängel rechtzeitig Dokumentieren

Für den Neu- oder Umbau Ihrer Gewerbeimmobilie haben Sie üblicherweise mit einem Generalunternehmer oder mit verschiedenen Bauhandwerkern Bauverträge geschlossen. Bauverträge sind Werkverträge über die Herstellung einer Sache oder die Erbringung einer Leistung am Bau. Wenn alles gut läuft, enden die Arbeiten jeweils mit der Abnahme durch den Auftraggeber als Bestätigung des Erfolges.

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15.04.2015

Energetische Sanierung von Wohngebäuden

Professionelle Planung wird höher bezuschusst

Höhere Energieeffizienz, mehr erneuerbare Energien, energetische Sanierung … – die Ansprüche der Energiewende verunsichern viele Hausbesitzer. Umso wichtiger ist gute Beratung und Planung. Deshalb gibt es ab dem 1. März 2015 höhere staatliche Zuschüsse, wenn ein professioneller Energieberater die Sanierungsplanung für ein Wohngebäude erstellt. Darüber hinaus ist nun auch ein gestreckter Sanierungsfahrplan förderfähig. Basis ist die Richtlinie über die Förderung der Energieberatung in Wohngebäuden vor Ort.

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02.04.2015

Mietminderung wegen Baulärm

Wissenswertes für Mieter und Vermieter

Baulärm ist einer der häufigsten Gründe für eine Mietminderung. Entscheidend ist dabei nicht, ob der Baulärm in der eigenen Wohnung oder in der Umgebung entsteht, sondern ob der vertragsgemäße Gebrauch der gemieteten Wohnung entscheidend beeinträchtig wird.

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18.03.2015

In neun Schritten zur Eigentumswohnung

Was Käufer beachten sollten

Immobilien sind als Sachwerte eine beliebte Kapitalanlage. Vor allem Eigentumswohnungen sind derzeit gefragt. In Großstädten wird es immer schwieriger, eine passende Wohnung zu finden. Häufig müssen Kompromisse eingegangen werden. Wir erläutern, wie Sie Schritt für Schritt den Kauf Ihrer Eigentumswohnung vorbereiten können.

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19.02.2015

Vorkaufsrecht für Mieter

Umwandlung von Mietwohnung in Eigentumswohnung

Immer mehr Mietwohnungen werden in Eigentumswohnungen umgewandelt. In vielen Fällen haben Mieter das Recht, ihre Mietwohnung selbst zu erwerben. Doch es gibt auch Ausnahmen. Das so genannte Vorkaufsrecht ist an Bedingungen geknüpft, die zu beachten sind.

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12.02.2015

Aktionsprogramm Klimaschutz 2020

Immobilien aktuell

Das Bundeskabinett hat am 3. Dezember 2014 ein „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“ verabschiedet. Die darin vorgesehenen zusätzlichen Maßnahmen sollen dazu beitragen, das Klimaschutzziel für 2020 doch noch zu erreichen. Bis dahin sollen 40 % weniger Treibhausgase ausgestoßen werden als im Vergleichsjahr 1990 – allerdings waren 2012 erst 25 % erreicht. Um die Lücke von 15 % zu schließen, sollen die kurzfristig wirksamen Maßnahmen des Aktionsprogramms in den nächsten sechs Jahren 62 – 78 Millionen Tonnen CO2 zusätzlich einsparen, vor allem bei der Verbrennung fossiler Energieträger. Die Umsetzung wird im Laufe des Jahres 2015 konkretisiert. Ein Schwerpunkt ist die Energieeffizienz bei Gebäuden. 25 bis 30 Millionen Tonnen Treibhausgase sollen in diesem Bereich eingespart werden. Vorgesehen sind eine Erhöhung des bisherigen Fördervolumens und eine verstärkte steuerliche Abschreibung für Sanierungsmaßnahmen wie Dämmung und Umrüstung von Heizung und Warmwasseraufbereitung. Darüber hinaus ist eine Weiterentwicklung und Aufstockung des CO2-Gebäudesanierungsprogramms bis 2018 geplant.

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05.02.2015

Rauchmelder

In vielen Bundesländern sind sie Pflicht

Rauchmelder retten Leben, daher sind sie bereits in sechs Bundesländern Pflicht – sowohl in Altbauten als auch in Neubauten. Weitere sechs Bundesländer haben Übergangsfristen mit unterschiedlichen Bedingungen und Zeiten festgelegt. Nur Berlin, Brandenburg und Sachsen haben noch keine gesetzliche Pflicht eingeführt.

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10.12.2014

Energieberatung

So finden Sie den richtigen Energieberater

Schlecht gedämmte Wände, undichte Fenster, ein zugiger Dachboden – an vielen Stellen in Wohngebäuden wird Energie verschwendet. Dabei ist es für den Eigentümer oder Mieter nicht einfach, die entsprechenden Stellen zu finden und dann auch möglichst effektiv zu sanieren. Aus diesem Grund wird eine Vor-Ort-Energieberatung vom Bund gefördert. Immobilienbesitzer können bis zu 400 Euro für diese Beratung bekommen.

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13.11.2014

Grunderwerbsteuer

Aktuelle Steuersätze ab 2015

Wer eine Immobilie kauft, muss neben dem Kaufpreis auch die Grunderwerbsteuer bezahlen. Die Grunderwerbsteuer ist eine Ländersteuer. Seit dem Jahr 2006 haben die Länder die Möglichkeit, die Höhe der Steuer selbst festzulegen. Die Steuer bezieht sich auf den Kaufpreis und liegt je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 Prozent. Zum 1.1.2015 stehen die nächsten Erhöhungen in Nordrhein-Westfalen von 5,0 auf 6,5 % und im Saarland von 5,5 auf 6,5 % an. Wer in diesen beiden Bundesländern noch die niedrige Grunderwerbsteuer zahlen möchte, muss bis spätestens 31.12.2014 den Notarvertrag unterzeichnet haben.

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30.10.2014

Wärmedämmung

Fenster und Türen isolieren

Wer heute ein Haus baut oder modernisiert, will meist viel Licht ins Gebäude lassen. Daher werden Fenster- und Türflächen immer größer. Damit Sie für die Heizenergie kein Geld zum Fenster hinauswerfen, sollten Sie besonderen Wert auf die Wärmedämmung in den transparenten Maueröffnungen legen.

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19.09.2014

Denkmalgeschützte Immobilien

Steueranreize für Investoren und Selbstnutzer

Der Kauf und die Modernisierung denkmalgeschützter Immobilien können eine interessante Alternative für Investoren und Selbstnutzer sein. Der Erhalt von denkmalgeschützten Altbaugrundstücken, Bauernhäusern, öffentlichen Gebäuden, Stadthäusern, ganzen Sanierungsgebieten und Villen liegt meist im gesellschaftlichen Interesse und wird deshalb steuerlich gefördert.

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04.09.2014

ENEV 2014

Neue Vorschriften bei Vermietung und Verkauf

Seit dem 1. Mai 2014 ist die Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) in Kraft. Neben verschärften Anforderungen an die Energieeffizienz von Neubauten und Bestandsbauten inkl. Nachrüstpflichten müssen Eigentümer bei Vermietung und Verkauf ihrer Immobilie nun auch neue Vorschriften zum Energieausweis beachten.

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08.08.2014

Immobilienkredite

Baufinanzierung immer noch günstig

Die Zinssätze für Baudarlehen befinden sich bereits seit Jahren auf einem historischen Tiefststand. Aufgrund der europäischen Staatsschuldenkrise ist zu erwarten, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Kapitalmarktzinsen auch weiterhin auf diesem niedrigen Niveau hält. Je nach Beleihungsgrenze sind Baudarlehen aktuell für einen Effektivzins von bereits unter 2 Prozent zu haben. Gute Zeiten also für alle, die in nächster Zeit bauen oder Immobilien kaufen möchten.

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29.07.2014

Schönheitsreparaturen beim Auszug

Immobilien aktuell

Spätestens beim Auszug stellt sich für Mieter die Frage, ob sie die Wohnung renovieren müssen oder nicht. Das Thema Schönheitsreparaturen sorgt immer wieder für Zündstoff zwischen Vermietern und Mietern und beschäftigt seit Jahren die deutschen Gerichte. Der Bundesgerichtshof hat zu diesem Dauerbrenner zahlreiche Urteile gesprochen und dabei vielfach die Mieter gestärkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Mieter vorschnell auf Pinsel und Farbe verzichten müssen.

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17.07.2014

Mietvertrag ohne Flächenangabe

Immobilien aktuell

Fehlt in einem Mietvertrag die Angabe über die Wohnungsgröße, darf der Mieter die Miete nicht kürzen, wenn sich herausstellt, dass die Wohnfläche wesentlich kleiner ist als vom Makler angegeben wurde. Die Richter des Amtsgerichts München sehen in der fehlenden Größenangabe im Mietvertrag ein Indiz dafür, dass der Vermieter keine feste Zusage über die Wohnungsgröße machen möchte. Im aktuellen Fall mietete die Klägerin eine Wohnung, deren Größe vom Makler mit 164 qm angegeben wurde. Wenige Monate nach dem Einzug kam ein von der Mieterin beauftragter Architekt zu dem Ergebnis, dass die Wohnung lediglich 124 qm groß sei. Daraufhin klagte die Mieterin die ihrer Ansicht nach zu viel bezahlte Miete ein, mit der Feststellung, dass eine viel niedrigere Miete zu schulden sei. Die Richter wiesen die Klage ab, da keine Vereinbarung über die Größe der Wohnung zustande gekommen ist. Die Angaben in einer Annonce oder Broschüre können nicht dem Vermieter zugerechnet werden und werden auch nicht automatisch zum Vertragsgegenstand. Grundsätzlich hat ein Mieter Anspruch auf Mietrückzahlung, wenn die vertraglich vereinbarte Wohnungsgröße um mindestens 10 Prozent von der tatsächlichen Größe abweicht (Az.: 424 C 10773/13).

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10.07.2014

Gewerbemietvertrag

Darauf ist zu achten

Der Markt für Gewerbeimmobilien ist in ständiger Bewegung. Neue Büroflächen entstehen und ersetzen alte. Ladenflächen in attraktiven Stadtlagen sind begehrt, wohingegen in Randlagen mehrfach Leerstände zu beobachten sind. In den Gewerbegebieten entstehen – angetrieben durch den Internethandel – immer mehr Hallenflächen. Um bei der Vermietung von Gewerbeflächen Überraschungen und Streitigkeiten zu vermeiden, sollten Vermieter und Mieter mindestens die wesentlichen Vertragsbestandteile schriftlich regeln. Hierbei gilt folgendes zu beachten:

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12.06.2014

Grundschuld

Sicherheiten bei der Immobilienfinanzierung

Ob Haus, Eigentumswohnung oder Grundstück – Immobilien sind bei Banken beliebte Sicherheiten, wenn es um einen Kredit oder ein Darlehen geht. Sie gelten als relativ wertbeständig und lassen sich recht genau taxieren. Die Absicherung erfolgt über eine Grundschuld, ein Grundpfandrecht, das in den §§ 1191 ff. im dritten Buch „Sachenrecht“ des BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) geregelt ist.

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14.05.2014

Immobilienbewertung

Wertermittlung durch Immobilienexperten

Als Käufer oder Verkäufer einer Eigentumswohnung oder eines Hauses ist es wichtig, den Wert einer Immobilie zu kennen. Wenn Sie als Verkäufer einen zu hohen Preis ansetzen, finden Sie keinen Käufer. Bei einem zu niedrig angesetzten Preis verschenken Sie dagegen Geld. Lassen Sie sich daher von Immobilienexperten wie Makler und Gutachter beraten. Für die Immobilienbewertung gibt es drei Methoden.

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08.05.2014

Mietkaution bei bestehendem Mietverhältnis

Immobilien aktuell

Der Bundesgerichtshof hat aktuell klargestellt, dass Vermieter während eines bestehenden Mietverhältnisses nicht auf die eingezahlte Mietkaution zurückgreifen dürfen (BGH VIII ZR 234/13). Im beklagten Fall hatte eine Mieterin auf das Kautionskonto des Vermieters den vereinbarten Betrag in Höhe von 1.400 Euro eingezahlt. Als die Mieterin von ihrem Recht der Mietminderung Gebrauch machte, zahlte sich der Vermieter die gesamte Kaution aus. Dabei berief er sich auf eine Klausel im Mietvertrag, in der stand, dass der Vermieter fällige Ansprüche auch während des Mietverhältnisses aus der Kaution befriedigen darf. Mit Verweis auf eine weitere Mietvertragsklausel forderte er die Vermieterin auf, die Kaution wieder auf den ursprünglichen Betrag aufzustocken. Zu Unrecht, so die Bundesrichter. Nach ihrem Urteil ist eine Kaution eine reine Mietsicherheit, auf die bei Streitigkeiten während des Mietverhältnisses nicht zurückgegriffen werden darf. Vermieter sind gesetzlich verpflichtet, die Kaution treuhänderisch anzulegen. Es muss sichergestellt sein, dass der Mieter auch im Insolvenzfall des Vermieters seine Kaution zurückerhält.

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01.05.2014

Gewerbeimmobilie modernisieren

Energieeffizienz und Ausstattung erhalten Werte

Auch Gewerbeimmobilien kommen in die Jahre. Irgendwann entsprechen sie nicht mehr den Anforderungen. Das kann die gesamte Immobilie betreffen, aber auch nur einzelne Gebäudeteile, etwa Produktionshallen, Werkstätten, Büros, Sozialräume, Kantinen, Empfangsbereich, Lager oder Garagen. Besonders in den Segmenten Büro und Hotel/Gastronomie gibt es einen großen Altbestand mit Baujahr vor 1990 in sehr guten, zentralen Lagen. Da ist eine Modernisierung immer eine Alternative zu Abriss und Neuaufbau.

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24.04.2014

Privater oder gewerblicher Immobilienverkauf?

Immobilien aktuell

Wer die eigene Wohnung verkauft, veräußert diese privat. Wer anschließend noch das geerbte Haus verkauft, handelt ebenfalls noch als Privateigentümer. Aber Vorsicht: Wer mehr als drei Immobilien innerhalb von fünf Jahren verkauft, betreibt nach Auffassung des Finanzamtes einen gewerblichen Immobilienhandel. Dann unterliegen die Einkünfte nicht nur der Einkommensteuer, sondern auch der Gewerbesteuer.

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17.04.2014

Wohngebäudeversicherung

Immobilien richtig absichern

Die Wohngebäudeversicherung ersetzt Schäden, die durch Feuer, Leitungswasser oder Sturm und Hagel verursacht werden. Versichert ist das Wohngebäude. Nebengebäude müssen in der Police ausdrücklich benannt werden. Einen weiter gefassten Schutz bietet die sogenannte erweiterte oder kombinierte Elementarschadensversicherung. Versichert sind dann auch Schäden z. B. durch Hochwasser, Erdrutsch, Erdbeben, Schneedruck und Blitzschlag.

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04.04.2014

Büro mieten

Worauf es ankommt

Nach dem Einbruch im Zuge der Finanzkrise erholt sich der Markt für Büroimmobilien langsam wieder. Die guten Konjunktur- und Beschäftigungsaussichten beleben die Nachfrage und motivieren Investoren. Zwar fließen 85 % der Investitionen in die sieben Großstädte München, Stuttgart, Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Hamburg und Berlin – gleichwohl findet man inzwischen auch in anderen Großstädten und Regionen wieder attraktive Büroneubauten oder modernisierte Objekte.

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19.03.2014

EnEV 2014

Das ändert sich für Immobilienbesitzer

Die umweltfreundlichste Energie ist die, die erst gar nicht verbraucht wird. Daher müssen sich Hausbauer in Zukunft auf strengere Energieeinsparvorschriften einstellen. Zum 1.5.2014 tritt die Novelle der Einsparenergieverordnung (EnEV) in Kraft. Sie beinhaltet im Wesentlichen die folgenden Anforderungen:

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06.02.2014

Betriebskostenabrechnung

Was Vermieter und Mieter beachten müssen

Die Nebenkosten von Immobilien steigen in Deutschland immer weiter an. Sie entwickeln sich allmählich zu einer zweiten Miete. Für Vermieter und Mieter ist es daher wichtig zu wissen, was genau abgerechnet werden darf.

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06.01.2014

Einbruchdiebstahl

Versicherungen und Schutzmaßnahmen

Die Zahl der Haus- und Wohnungseinbrüche nimmt zu. Eigentümer bzw. Mieter machen es den Dieben meist durch mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen unnötig einfach. Auch eine Einbruchdiebstahlversicherung mit einer ausreichenden Schadensabdeckung (häufig in der Hausratversicherung enthalten) ist ratsam. Die Prämie dafür können Sie senken, wenn Sie eine vom Verband der Sachversicherer anerkannte Alarmanlage eingebaut oder Ihre Türen und Fenster gut gegen Einbrüche gesichert haben.

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10.12.2013

Alarmanlagen

Immobilien vor Einbruch schützen

Alle vier Minuten wird in Deutschland in ein Haus oder eine Wohnung eingebrochen. Alarmanlagen sind daher sinnvoll. Sie kombinieren verschiedene Warnsysteme zu einem Sicherheitspaket und dienen der Schadenverhütung. So unterschiedlich wie die einzelnen Gefahrenszenarien sind auch die angebotenen Anlagen und Systeme auf dem Markt der Sicherheitstechnik.

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05.12.2013

Dichtheitsprüfung privater Abwasserleitungen

Immobilien aktuell

Nach langem Hin und Her ist im Herbst 2013 die neue Verordnung zur Dichtheitsprüfung von Abwasserkanälen in Kraft getreten. Für private Häuser in Wasserschutzzonen gilt, dass die Eigentümer ihre privaten Abwasserrohre bis zum Jahr 2020 überprüfen lassen müssen. Für Häuser, die vor dem Jahr 1965 gebaut wurden, gilt die verkürzte Frist bis Ende 2015. Für private Abwasserrohe außerhalb von Wasserschutzzonen gibt es keine einheitliche Frist. Hier können die jeweiligen Gemeinden selbst entscheiden und Dichtheitsprüfungen fordern. Vor allem diese Regelung hat bis zuletzt für viel Aufsehen gesorgt, da sie einer Ausweitung der Prüfpflicht Tür und Tor öffnet.

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27.11.2013

Öffentliche Fördermittel nutzen

So unterstützt der Staat

Mit Förderprogrammen und Zuschüssen vom Staat, der Länder und der Kommunen ist der Weg zum Wohneigentum gar nicht so steinig, wie er scheint. Man muss nur wissen, wie, für was und wo man die Förderung bekommt.

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22.11.2013

Immobilienmarkt weiterhin stabil

Immobilien aktuell

Der Sachverständigenrat hat in seinem aktuellen Jahresgutachten 2013/14 Entwarnung für den Immobilienmarkt gegeben. Auch wenn die Preise für Wohnungen und Häuser in deutschen Großstädten in den letzten drei Jahren deutlich an Fahrt gewonnen haben und um zehn Prozent gestiegen sind, sehen die Wirtschaftsweisen keine Tendenzen für eine Immobilienblase.

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04.10.2013

Thermographie

Isolationslücken bei Häusern entdecken

Die Energiepreise werden weiter steigen. Umso wichtiger ist es für Hausbesitzer, die Energieeffizienz zu optimieren. Doch viele Immobilien verschwenden Energie, ohne dass ihre Eigentümer es auch nur ahnen. Deshalb ist es für Hausbesitzer wichtig, ihr Gebäude auf Isolationslücken zu untersuchen.

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26.09.2013

Alte Wärmezähler müssen ausgetauscht werden

Immobilien aktuell

Alte Warmwasserkostenverteiler in Mehrfamilienhäusern können in Zukunft für den Vermieter teuer werden. Zum 31.12.2013 läuft der Bestandsschutz für die alten Zähler, die vor 1987 in Gebäude eingebaut wurden, aus. Sie dürfen nur noch dann verwendet werden, wenn sie der geforderten Technik entsprechen und sich zur Verbrauchsmessung eignen. So müssen ab 2014 die Geräte bei verbundenen Anlagen die auf Heizung und Warmwasser entfallende Wärme separat messen und ausweisen. Vermieter, die im kommenden Jahr dennoch veraltete Geräte verwenden, zahlen dann eventuell einen Teil der Nebenkosten selbst, da die Mieter die Kosten für Heizung und Warmwasser pauschal um 15 Prozent kürzen dürfen. Daher sind Vermieter gut beraten, die vorhandenen Geräte im Zweifel von einem Fachmann überprüfen zu lassen.

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19.09.2013

Erbschaftssteuer

Immobilien vererben

Nach einer Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge werden in Deutschland bis 2020 Vermögenswerte von rund 2,6 Billionen Euro vererbt. Das ist mehr als 25 Prozent des Vermögens aller privaten Haushalte. Im Durchschnitt werden 305.000 Euro pro Erbschaft und 153.000 Euro pro Erbe vererbt. Für die meisten fällt die Erbschaft aber deutlich geringer aus. Der Durchschnitt wird durch wenige sehr große Erbschaften nach oben getrieben. Das Aufkommen aus der Erbschaftssteuer liegt in Deutschland bei rund 5 Milliarden Euro pro Jahr.

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28.08.2013

Einkunfterzielungsabsicht bei Gewerbeobjekten

Immobilien aktuell

Im aktuellen Streitfall pachtete eine GbR ein mit einem Bürogebäude und einer Lagerhalle bebautes Grundstück, das bereits seit drei Jahren nicht mehr vermietet worden war. Trotz Vermietungsbemühungen konnte die GbR in den Jahren von 1999 bis 2005 nur Mieteinnahmen in Höhe von 8.000 Euro erzielen. Diesen standen Ausgaben von 116.000 Euro gegenüber. Das Finanzamt erkannte diese nicht an und setzte die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung auf Null. Zur Begründung hieß es, dass bei Gewerbeobjekten der Steuerpflichtige im Einzelfall konkret beweisen muss, dass er dauerhaft eine Gewinnerzielungsabsicht hat. Das kann er tun, indem er die Immobilie in einen vermietbaren Zustand bringt. Untätigkeit spricht gegen eine Vermietungsabsicht (Az.: IX R 7/10).

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21.08.2013

Homestaging

Die eigene Immobilie verkaufsgerecht präsentieren

Der erste Eindruck zählt. Die Verkaufspsychologie hat längst bewiesen, dass die ersten 8 bis 16 Sekunden darüber entscheiden, ob sich der Käufer ernsthaft für das angebotene Produkt interessiert. Das gilt auch für private Immobilien. Die Entscheidung für das neue Heim wird häufig aus dem Bauch heraus getroffen. Dennoch werden viele Immobilien schlecht präsentiert. Homestaging hilft dabei, die Immobilie verkaufsgerecht herzurichten.

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15.08.2013

Grunderwerbsteuer nur einmal zahlen

Immobilien aktuell

Bauherren, die ein Grundstück kaufen, müssen Grunderwerbsteuer zahlen. Wenn sie das Grundstück später mit einem Haus bebauen, so darf dies nicht in die Berechnung der Steuerabgabe einfließen. Schließlich müssen sie als private Bauherren auf die Bauleistungen schon Umsatzsteuer zahlen. Das sei eine doppelte Belastung, urteilte das Niedersächsische Landgericht (Az.: 7 K 192/09). So der Fall eines jungen Ehepaares, das erst ein Grundstück erwarb und zwei Wochen später mit einem Bauträger einen Werkvertrag für die Erbauung einer Doppelhaushälfte abschloss. Es wehrte sich erfolgreich gegen den Grundsteuerbescheid in Höhe von 4.200 Euro, den das Finanzamt für das zu errichtende Haus festsetzte. Die Finanzverwaltung legte gegen dieses Urteil Revision beim Bundesfinanzhof ein.

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25.07.2013

Rückwärtshypothek

Im Alter von der eigenen Immobilie leben

Die Deutschen verfügen über private Immobilienwerte in Höhe von rund 6 Billionen Euro. Knapp 60 Prozent aller Häuser und Eigentumswohnungen gehören Personen, die älter als 50 Jahre sind. Die Immobilie gilt als klassische und beliebte Form der Altersversorgung, da sie im Rentenalter ein mietfreies Wohnen garantiert. Wenn die Rente jedoch nicht reicht, ist auch der Immobilienverkauf oder alternativ eine Leibrente - finanziert über ein Rückwärtsdarlehen (reverse mortgage) - denkbar.

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27.06.2013

Wandbaustoffe

Für ein gutes Raumklima

76 Prozent des Energieverbrauchs eines Haushalts entfallen auf die Heizung. Mit einer gut gedämmten Gebäudehülle lassen sich hohe Energiekosten einsparen. Wer ein Haus bauen oder sanieren möchte, sollte sich bei der Wahl der Wandbaustoffe von einem Fachmann beraten lassen. Eine gute Wärmedämmung hält die Wärme lange im Haus und gibt gleichzeitig Wasserdampf nach außen ab.

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29.05.2013

Gaswärmepumpe

Häuser energiesparend heizen

Bei der Errichtung und Renovierung von Gebäuden sind strenge gesetzliche Regeln hinsichtlich der Energieeffizienz einzuhalten. Bis zum Jahr 2020 soll der Anteil erneuerbarer Energien am Wärmeendverbrauch bis auf 14 Prozent steigen - so schreibt es das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz von 2009 vor. Bei der Einhaltung dieser Vorschriften hilft die Technologie der Gaswärmepumpe (GWP).

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23.05.2013

Nachtspeicherverbot aufgehoben

Immobilien aktuell

Lange Zeit galten Nachtspeicherheizungen als Energiefresser und sollten abgeschafft werden. Die Regierung hatte ursprünglich beschlossen, dass alle vor 1990 installierten Nachtspeicherheizungen nur noch bis Ende 2019 erlaubt sind, alle später installierten Heizungen nur noch 30 Jahre laufen dürfen. Dieses Verbot wurde nun überraschend vom Bundestag gekippt. Nun dürfen die rund 1,5 Millionen Nachtspeicherheizungen auch über das Jahr 2019 betrieben werden. Die großen Energiekonzerne wie RWE und EnWB sehen, im Gegensatz zu den Umweltschützern, die Stromspeicher als flexible Lösung für die Energiewende. Ausgestattet mit einer modernen Regelungstechnik, können sie als Energiespeicher für schwankende Strommengen aus den Windkraftwerken genutzt werden.

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15.05.2013

Holzpellet-Heizung

Klimaneutral das Eigenheim heizen

Umweltfreundliche Holzpellet-Heizungen erfreuen sich aufgrund niedriger Betriebskosten und staatlicher Fördermittel zunehmender Beliebtheit. Im Jahr 2012 stieg ihre Anzahl in Deutschland um 40.000 auf 280.000.

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02.05.2013

Fassadenpflanzen

Natürliche Wärmedämmung

Rankende Pflanzen an Hausfassaden und Sichtschutzwänden sehen nicht nur schön aus, sie haben auch eine schützende Wirkung. Eine fünf Zentimeter dicke Begrünung entspricht der Wärmedämmungswirkung einer Isolierglasscheibe. Somit schützen Fassadenpflanzen die Wände vor Kälte, Hitze und Regen. Zudem filtern sie Staub aus der Umgebungsluft und erhöhen durch Verdunstung die Luftfeuchtigkeit. Da die Wurzeln dem Boden Feuchtigkeit entziehen, wird Staunässe an den Wänden vermieden. Als Fassadenpflanzen eigenen sich Kletterpflanzen.

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25.04.2013

Neue EU-Regel für Baufinanzierung

Immobilien aktuell

Europas Bankkunden können in Zukunft Immobilienkredite einfacher vergleichen und problemloser vorzeitig zurückzahlen. Die EU hat zum Schutz der Verbraucher entsprechende Regelungen verabschiedet. Die meisten Baudarlehen haben eine Laufzeit von 10, 15 oder 20 Jahren. Möchten die Kreditnehmer vorzeitig zurückzahlen, wird es für sie teuer. Oftmals sind hohe Vorfälligkeitszinsen zu leisten, was die EU nun ändert. Die neuen EU-Regelungen sehen eine Begrenzung der Entschädigungszahlungen vor. Die Mitgliedsstaaten legen die Details fest.

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18.04.2013

Bauvertrag

Reduzieren Sie Ihr finanzielles Risiko

Die wichtigsten Weichen beim Bau eines Hauses werden mit dem Bauvertrag gestellt. Er regelt alle das Bauvorhaben betreffende Fragen. Viele Streitigkeiten zwischen den Vertragsparteien und unkalkulierbare finanzielle Risiken können durch eine gründliche Vertragsgestaltung im Vorfeld verhindert werden.

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03.04.2013

Fertighäuser

Energieeffizienz erhöhen

Die hohen Anforderungen an die Wärmedämmung bei Neubauten haben den Stellenwert von Fertighäusern in Deutschland deutlich verändert. Insbesondere Holzfertighäuser haben viele Vorteile, wie z. B. kurze Bauzeit, hervorragende Wärmedämmung, dichte Gebäudehülle, hohe Energieeffizienz, kontrollierte Qualität der Bauausführung, schadstoffgeprüfte Baumaterialien, wohngesunde Innenraumluft, hoher Wiederverkaufswert und Holz als CO2-neutraler Baustoff.

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06.03.2013

Nachtspeicherheizungen

Verbot und Umrüstprogramme

Um 1960 (Energieverbrauch und Klimafolgen waren noch kein Thema) galten Nachtspeicherheizungen als das modernste Heizsystem ihrer Zeit und waren das Synonym für kontinuierlich und billig beheizte Räume, notfalls 24 Stunden am Tag. Doch inzwischen ist das einst so revolutionäre System veraltet. Heutige Heizsysteme haben den CO2-Ausstoß und Energieverbrauch auf ein Fünftel gesenkt und arbeiten entsprechend günstiger und umweltfreundlicher. Deshalb stellt der Staat für die Umrüstung umfangreiche öffentliche Fördermittel bereit. Zudem müssen bis 2020 einige Nachtspeicherheizungen ausgetauscht sein.

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21.02.2013

Bauen oder Kaufen?

Immobilienalternativen auf dem Prüfstand

Der Wunsch nach einem Eigenheim zur Selbstnutzung oder Kapitalanlage wird angesichts der Finanzkrise in Europa immer größer. Kein Wunder, dass der Immobilienmarkt zumindest in den Großstädten boomt. Der grundsätzlichen Entscheidung, ob man in eine gebrauchte Immobilie investiert oder in einen Neubau, gehen viele Überlegungen voraus, die sorgfältig gegeneinander abgewogen werden sollten. Denn beide Varianten bieten Vor- und Nachteile:

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24.01.2013

Nasse Keller

Feuchtes Mauerwerk beseitigen

Bei einer Haussanierung steht die Bekämpfung von Feuchtigkeit im Mauerwerk ganz oben auf der Liste der werterhaltenden Maßnahmen. Nässe verringert nicht nur die Wärmedämmung, sondern führt zu Schimmelbildung und damit zu einem gesundheitsschädlichen Raumklima. In der Regel ist eine unisolierte Verbindung zum Erdreich die Ursache: Feuchtigkeit kann so ungehindert in den Kapillaren des Mauerwerks aufsteigen.

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07.01.2013

Wärmepumpen

Alternative Heiztechnologie

Immer mehr Immobilieneigentümer setzen auf Wärmepumpen als Alternative zur Öl- oder Gasheizung. In Zeiten ständig steigender Preise für Öl und Gas ist der Gedanke, mit Hilfe einer Wärmepumpe einfach Mutter Natur anzuzapfen, sicherlich verführerisch. Aber sie sollten hier mit spitzem Stift rechnen, denn nicht überall und in jedem Gebäude rechnet sich so eine Anlage. Wichtigster Punkt ist dabei, welche Art von Umgebungswärme zur Verfügung steht.

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02.01.2013

Instandsetzungsarbeiten

Immobilien aktuell

Grundsätzlich steht es einem Hausratversicherten frei, zu entscheiden, welche Firma er im Schadensfall mit den entsprechenden Instandsetzungsarbeiten beauftragt.

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18.12.2012

Mietrechtsreform 2013

Die vier wichtigsten Änderungen

Die rund 40 Millionen Mieter in Deutschland müssen sich auf neue Änderungen beim Mietrecht einstellen. Die Bundesregierung wird das Mietrecht nutzen, um Anreize zur energetischen Sanierung zu schaffen. Vor dem Hintergrund, dass 40 Prozent des Energieverbrauchs auf Wohnhäuser entfallen, ist diese Gesetzesänderung ein Beitrag zur Energiewende. Weitere Änderungen betreffen das Mietnomadentum, die Mieterhöhungen und den Mieterschutz bei Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentum.

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12.12.2012

Einbruchschutz

Haus und Wohnung richtig sichern

Die Zahl der Haus- und Wohnungseinbrüche nimmt zu. Eigentümer bzw. Mieter machen es den Dieben meist durch mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen unnötig einfach. Auch eine Einbruchdiebstahlversicherung mit einer ausreichenden Schadensabdeckung (häufig in der Hausratversicherung enthalten) ist ratsam. Die Prämie dafür können Sie senken, wenn Sie eine vom Verband der Sachversicherer anerkannte Alarmanlage eingebaut oder Ihre Türen und Fenster gut gegen Einbrüche gesichert haben.

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28.11.2012

Immobilienmarkt weiterhin stabil

Immobilien aktuell

Wohnungen und Häuser in deutschen Großstädten werden immer teurer. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW). Die anhaltend niedrigen Zinsen und die Unsicherheit auf den Finanzmärkten treiben die Nachfrage nach Immobilien in die Höhe. Die Immobilienpreise stiegen in den letzten zwei Jahren um durchschnittlich 4,5 Prozent und liegen somit deutlich über der Inflationsrate. Schnell werden Erinnerungen an die weltweite Finanzkrise vor vier Jahren wach, ausgelöst durch den Zusammenbruch des Immobilienmarktes in den USA.

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28.11.2012

Energieeinsparverordnung (EnEV)

Mit weiterer Verschärfung ist zu rechnen

Die 2009 letztmalig geänderte Energieeinsparverordnung (EnEV) steht wieder vor einer neuen Anpassung. Einen entsprechenden Änderungsentwurf haben nun das Bundesbauministerium (BMVBS) und das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) vorgelegt. Mit einem Inkrafttreten der neuen Verschärfungen ist jedoch nicht vor 2014 zu rechnen. Dabei hat es schon die EnEV 2009 für Bauherren und Immobilieneigentümern in sich. Wenn Sie neu bauen oder alte Immobilien sanieren, müssen Sie seitdem mit höheren Kosten rechnen, da die baulichen Anforderungen an energieeffiziente Dämmungs-, Heizungs- und Fenstersysteme hoch sind.

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22.11.2012

Herbstlaub

Immobilien aktuell

Alle Jahre wieder ärgern sich Grundstücksbesitzer über die Unmengen von Laub, die von umliegenden Grundstücken zu ihnen herüberwehen. Doch was tun? Müssen Sie sich den Laubbefall von Nachbars Seite gefallen lassen oder haben Sie Anspruch auf fachgerechte Entsorgung durch den Nachbarn, dem der Baum gehört? Juristen beurteilen den Sachverhalt wie folgt: Wer im Grünen wohnt, muss auch Laub hinnehmen. Oder noch deutlicher: Wer die Vorzüge einer gehobenen Wohngegend mit viel Grün genießt, muss umgekehrt auch die saisonal bedingten Einwirkungen durch Laubbefall dulden. Das Beseitigen von Laub, auch wenn es von fremden Bäumen herüberweht, ist zumutbar (OLG Hamm 5 U 161/08). Das gilt auch für Tannenzapfen, Äpfel, Blüten etc., die auf dem eigenen Grundstück landen.

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14.11.2012

Wärmedämmender Bodenbelag

Mit Teppichen Energiekosten senken

Mit Energiesparen ist es oft wie mit anderen guten Vorsätzen: Der Graue Alltag lässt sie rasch in Vergessen geraten. Gerade im Winter, im feuchtnassen Schmuddelwetter, wollen wir es wenigstens in der Wohnung gemütlich haben und drehen die Heizung auf. Erst Monate später schockt uns die Heizkostenabrechnung. Doch Sie können Ihr inneres Thermometer überlisten und die Heizung schonen – mit wärmedämmendem Bodenbelag.

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25.10.2012

Kanal-TÜV ist vom Tisch

Immobilien aktuell

Hauseigentümer können aufatmen. Die geplante strenge Regelung zur Überprüfung von Abwasseranschlüssen in NRW soll gelockert werden. Die im Jahr 2007 verabschiedete Vorschrift, die jeden Hauseigentümer verpflichtete, bis zum Jahr 2015 seine Abwasserrohre auf Dichtheit zu überprüfen, stieß auf große Kritik bei den Bürgern. In NRW kämpften über 60 Bürgerinitiativen gegen den Kanal-TÜV. Kritiker beklagten die hohen Kosten und sozialen Härten, die im Falle einer Sanierung auf die Hauseigentümer zukämen.

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03.10.2012

Gewerbeimmobilien

Was bei der Finanzierung zu beachten ist

Der Markt für Gewerbeimmobilien in Deutschland ist zweigeteilt. Das Angebot an Büroimmobilien ist in der Regel zumindest in Großstädten derzeit groß. Viele Versicherungen und Fonds bauen Bürokomplexe als Anlageobjekte. Wer hingegen neue Produktionsstätten, Lagerhallen und Logistikzentren benötigt, die dem unternehmensspezifischen Bedarf entsprechen, wird weniger Angebote finden. In diesen Fällen ist ein Neubau sinnvoll, entweder auf dem eigenen Betriebsgelände oder auf einer Gewerbefläche, die von Städten heute zahlreich entwickelt werden.

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05.09.2012

Gebäudebrand

Was im Schadensfall zu tun ist

Brennt ein Gebäude, können erhebliche Schäden und Folgekosten entstehen. Für Privatimmobilien gibt es daher eine gesetzliche Versicherungspflicht. Für Betriebsgebäude besteht diese Pflicht nicht. Eine Betriebsgebäudeversicherung ist aber dennoch zu empfehlen, um im Schadensfall nicht die Existenz des gesamten Unternehmens zu gefährden.

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16.08.2012

Wohnungskündigung nach Beleidigung

Immobilien aktuell

Wird ein Vermieter von seinem Mieter beleidigt, so hat er das Recht zur Kündigung des Mietverhältnisses. Im vorliegenden Fall beschimpfte eine Mieterin in einem offenen Brief die Geschäftsführerin des Vermieters und ihre Angestellten auf übelste Weise. Die Mieterin beklagte sich über mangelnde Fachkompetenz und das schlechte Erscheinungsbild der Mieter, die sie zudem in die Ecke des Rotlichtmilieus bzw. einer Sekte schob. Daraufhin kündigte die Vermieterin das Mietverhältnis. Zu Recht, urteilte das Gericht Halle (Saale), Az.: 2 S 277/10. Die Äußerungen der Mieterin sind nicht nur eine üble Nachrede und Beleidung, sondern bedeuten auch eine grobe Verletzung der mietvertraglichen Pflichten.

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08.08.2012

Hauskauf

Tipps für Selbstnutzer und Kapitalanleger

Der Immobilienmarkt in Deutschland boomt seit einigen Jahren. Gerade in Ballungsgebieten ist das Angebot an attraktiven Häusern und Eigentumswohnungen knapp. Immobilien sind nicht nur für Selbstnutzer, sondern auch für Kapitalanleger interessant. Nach Angaben des Deutschen Mieterbundes sind die Mieten seit 1995 im Durchschnitt um 23,5 Prozent gestiegen. Wenn Sie ein Haus kaufen möchten, haben Sie die Wahl zwischen Ein-/Zweifamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern.

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24.07.2012

Immobilienlage

Standorte für Häuser und Wohnungen

Beim Kauf einer Immobilie sollten Sie genau prüfen, ob der Standort Ihres Wunschobjektes zu Ihren Wünschen und Ansprüchen passt. Dies gilt auch für Kapitalanleger, die das Wohneigentum nicht selbst nutzen möchten. Denn die zukünftige Wertentwicklung einer Immobilie hängt viel von ihrer Lage ab. Für Selbstnutzer einer Immobilie geben die persönliche Lebenssituation und weitere Lebensplanung entscheidende Hinweise, die bei der Auswahl von Region und Standort beachtet werden sollten.

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17.07.2012

Rücktritt vom Bauvertrag

Immobilien aktuell

Ein Ehepaar beauftrage ein Bauunternehmen mit der Erstellung eines Fertighauses. In einer Sondervereinbarung erhielt das Ehepaar ein kostenloses Rücktrittsrecht für den Fall, dass es kein passendes Grundstück finden und ihre Eigentumswohnung nicht innerhalb der nächsten sechs Monate verkaufen könne. Kurz nach der Vertragsunterzeichnung wurde der Mann arbeitslos und erhielt Arbeitslosengeld. Da nun das Geld für den Hausbau fehlte, trat das Ehepaar vom Vertrag zurück. Die Baufirma verlangte Schadensersatz für den entgangenen Gewinn, da nach ihrer Auffassung das Risiko der Arbeitslosigkeit der Bauherr trägt. Das OLG Brandenburg gab dem Ehepaar Recht (Az.: 4 U 165/10), da es in der Zwischenzeit weder ein Grundstück gekauft, noch die Eigentumswohnung verkauft hatte. Es spielt auch keine Rolle, wenn diese Gründe erst vor Gericht genannt werden.

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11.07.2012

Wasserverbrauch

Wie Hauseigentümer sparen können

Der durchschnittliche Wasserverbrauch pro Person liegt bei rund 130 Litern täglich. Die Hälfte davon wird für die Toilettenspülung und die Waschmaschine benutzt. Für jeden Liter Wasser, der aus dem Hahn fließt, müssen Sie zweifach zahlen. Einmal für das hereinkommende frische Wasser und ein weiteres Mal für das abfließende Abwasser. Bei jedem Liter, der im Hahn verbleibt, sparen Sie also doppelt. Wassersparende Wasch- und Spülmaschinen und sparsames Duschen helfen, die Menge des täglich verbrauchten Wassers zu reduzieren. Daneben bietet sich die Nutzung von Regenwasser.

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04.07.2012

Schenkung von Immobilien

Immobilien aktuell

Eine Frau hatte ihrem Sohn bereits zu Lebzeiten ihr Haus geschenkt. Per Eintrag ins Grundbuch sicherte sie sich ein lebenslanges Wohnrecht. Mehr als zehn Jahre nach der Schenkung kam die Frau in ein Pflegeheim. Der Sozialhilfeträger verlangte nach dem Tod der Frau von deren Sohn Sozialhilfe in Höhe von über 12.000 Euro zurück. In seiner Klage argumentierte der Sozialhilfeträger, dass die Schenkung aufgrund des bestehenden lebenslänglichen Wohnrechts nicht vollständig vollzogen worden sei. Die Karlsruher Richter sahen dies anders und wiesen die Klage ab (Az.: X ZR 140/10).

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14.06.2012

Immobiliensanierung

Planung, Umsetzung, Förderkredite

Die Heizung ist alt, streikt immer häufiger und verbraucht obendrein noch viel zu viel Öl oder Gas. Es zieht durch alle Ritzen der in die Jahre gekommenen Fenster und Türen. Oder die Außenmauern des Hauses fühlen sich in der kalten Jahreszeit kalt und klamm an, neigen vielleicht sogar zur Schimmelbildung. All das sind deutliche Anzeichen dafür, dass eine umfassende Sanierung der eigenen vier Wände oder des Mietshauses dringend angesagt ist.

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24.05.2012

Zwei-Wochen-Frist für Notare

Immobilien aktuell

Zukünftige Immobilienbesitzer müssen von ihrem Notar den zur Beurkundung vorzulegenden Text/Vertrag mindestens zwei Wochen vor dem Notartermin vorliegen haben. Diese Frist dient zum Schutz der Verbraucher, da Immobiliengeschäfte keine Kleinigkeit sind. Die Käufer sollen ausreichend Gelegenheit haben, den Vertragsinhalt zu kennen und zu prüfen. Hält der Notar diese Frist nicht ein, verstößt er gegen seine Pflichten und hat keinen Anspruch auf Gebühren (Az.: 82 OH 124/11).

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16.05.2012

Gebäude-Monitoring

Energieeffiziente Gewerbeimmobilien

Energiemanagement findet bei Unternehmen nicht nur in der Produktion, sondern in einer zunehmenden Dienstleistungsgesellschaft auch in der Verwaltung statt. Rund 40 Prozent des Energieverbrauchs in der EU beziehen sich auf Gebäude. Die Verbesserung der Energieeffizienz von Immobilien ist daher ein politisch wichtiges Ziel. Seit 2006 ist die EU-Gebäuderichtlinie (Energy Performance of Buildings Directive, EPBD) gültig, die europaweit Energieausweise für Gebäude vorsieht.

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09.05.2012

Reparatur des Abflussrohres

Immobilien aktuell

Ein Mieter muss nicht die Reparatur des Abflussrohres bezahlen, selbst wenn dies in der Kleinreparaturklausel im Mietvertrag geregelt ist. Diese sah vor, dass der Mieter ohne Rücksicht auf Verschulden die Reparaturkosten an Gegenständen, die seinem Zugriff unterliegen, bis zu einem Betrag von 90 Euro selbst zu zahlen hat. Nachdem das Abflussrohr im Badezimmer für 82 Euro repariert worden war, forderte der Vermieter die Kosten vom Mieter zurück. Zu Unrecht entschied das Gericht, denn der Mieter hat keinen direkten Zugriff auf das Abflussrohr. Selbst durch eine dauerhaft sorgfältige Nutzung kann er den Verschleiß des Abflussrohres nicht beeinflussen (Az.: 212 C 65/11).

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02.05.2012

Nachhaltiges Bauen

Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Einklang

Das Umweltbewusstsein ist in Deutschland traditionell stark ausgeprägt. Auch beim Bau oder der Renovierung von Privat- und Gewerbeimmobilien wird nachhaltiges Bauen immer wichtiger. Ziel ist es, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit (vor allem Energieeffizienz) in Einklang zu bringen. Dachbegrünung, für viele der Inbegriff ökologischen Bauens, wird heute durch eine Vielzahl ökologischer Ansätze ergänzt.

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05.04.2012

Klimatisierung

Energieeffizente Büroimmobilie

Einer der größten Energiefresser in Büros ist die mangelnde Belüftung von Arbeitsräumen, und das in doppelter Hinsicht: Schlecht geregelte Luftzufuhr treibt auch die Energiekosten unnötig hoch, sondern macht auf Dauer auch Körper und Seele krank. Höchste Zeit, etwas frischen Wind in Ihre Arbeitsräume zu bringen und gleichzeitig Geld zu sparen.

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27.03.2012

Grundsteuer trotz leer stehender Wohnung

Immobilien aktuell

Ein Hauseigentümer muss auch dann Grundsteuer bezahlen, wenn seine Wohnungen leer stehen und er keine Mieteinnahmen erzielt. Das Verwaltungsgericht Gießen (Az.: 8K2439/10) sprach dieses Urteil mit der Begründung, dass der Eigentümer ernsthaft nachweisen muss, dass er sich um die Vermietung gekümmert hat. Da es sich in dem vorliegenden Fall um vier hochwertige Wohnungen handelte, reicht es nicht aus, Anzeigen zu schalten und im Internet dafür zu werben. Vielmehr hätte hier auch ein Makler eingeschaltet werden müssen.

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21.03.2012

Eigentumswohnung

Für Selbstnutzer und Investoren

Eigentumswohnungen in städtischen Lagen sind beliebt bei Alleinstehenden oder Paaren ohne Kinder. Familien mit Kindern setzen dagegen lieber auf ein Reihenhaus, eine Doppelhaushälfte oder ein freistehendes Haus häufig im "Speckgürtel" von größeren Städten oder direkt in ländlichen Regionen.

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08.02.2012

Vor-Ort-Energieberatung

Fördermittel für Immobilieneigentümer

Schlecht gedämmte Wände, undichte Fenster, ein zugiger Dachboden – an vielen Stellen in Wohngebäuden wird Energie verschwendet. Dabei ist es für den Eigentümer oder Mieter nicht einfach, die entsprechenden Stellen zu finden und dann auch möglichst effektiv zu sanieren. Aus diesem Grund wird eine Vor-Ort-Energieberatung noch bis 2014 vom Bund gefördert. Immobilieneigentümer können bis zu 360 Euro für diese Beratung bekommen, für eine gleichzeitig stattfindende Beratung zur Reduktion des Stromverbrauchs kommen noch einmal 50 Euro dazu.

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25.01.2012

Baustoffprüfung

Belastung von Altimmobilien

Beim Kauf einer Altimmobilie ist es wichtig zu wissen, welche Materialien und Baustoffe zur Bauzeit verwendet wurden und wie diese aktuell bewertet werden. Das gilt nicht nur für ihre funktionale Tauglichkeit, sondern vor allem für ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit.

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07.12.2011

Lärm in ländlicher Gegend

Immobilien aktuell

Gemäß den Bestimmungen der „zur Beurteilung der zumutbaren Lärmbelästigung maßgeblichen Technischen Anweisung (TA)“ in einem Dorfgebiet, sind Lärm-Immissionen von 60 Dezibel in ländlicher Gegend zumutbar.

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30.11.2011

Bausparvertrag

Wege zur Immobilienfinanzierung

Bausparen ist vor allem für junge Menschen nach wie vor eine interessante Art, für eine spätere Baufinanzierung vorzusorgen, die für den Bau oder Kauf einer Immobilie notwendig wird. Bei den aktuell niedrigen Zinssätzen auf den Kapitalmärkten, ist Bausparen aber auch eine gute Anlageform.

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27.07.2011

Radon in der Raumluft

Wie Sie Innenräume schützen

Die meisten Menschen verbringen den Großteil des Tages in Innenräumen. Nicht selten sind diese jedoch zu stark mit Radon belastet. Und je höher die Konzentration des radioaktiven Edelgases ist, desto höher ist das Risiko einer Lungenkrebserkrankung. Radon ist die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Nur das Rauchen ist für mehr Lungenkrebsfälle verantwortlich.

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13.07.2011

Zwangsversteigerungen

Immobilien zum Schnäppchenpreis

Bei Immobilien aus Zwangsversteigerungen werden Ansprüche der Gläubiger mit staatlichen Zwangsmitteln durchgesetzt und damit der Wert der Immobilie an diese zurückgeführt (§§ 15 ff. ZVG, 814 ff. ZPO). Das ZVG (Gesetz über die Zwangsversteigerung und -verwaltung von 1897, letztmalig novelliert 2009) regelt dabei die Zwangsversteigerung und -verwaltung von Grundstücken als besondere Verfahren der Zwangsvollstreckung in das unbewegliche Vermögen. Es ist zugleich Bestandteil der Zivilprozessordnung (ZPO, 8. Buch, 1877), deren Normen es ergänzt.

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01.06.2011

Fertighäuser

Grundstücke schnell bebauen

Lange hatten Fertighäuser mit einem negativen Image zu kämpfen. Langweilig und schlicht seien sie, Häuser von der Stange ohne Individualität und mit einer geringen Lebensdauer. Inzwischen hat sich das Image gewandelt, aber auch das Angebot ist deutlich besser geworden. Die Anbieter geben den Interessenten weitgehende individuelle Gestaltungsmöglichkeiten, optisch stehen Fertighäuser den konventionellen Bauformen kaum noch nach. Ihre Vorteile sind vielfältig:

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18.05.2011

Bewegungsmelder

Energieeffiziente Sicherheit

Überlegen Sie, an welchen Stellen an Ihrem Haus Sie in der Regel nur kurz Licht benötigen. Sie können eine Menge Strom sparen, indem Sie diese Bereiche mit durch Bewegungsmelder gesteuerten Scheinwerfern ausstatten.

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10.11.2010

Stromkostenmessgeräte

Versteckte Kostenfallen im Haus aufspüren

In jedem Haushalt gibt es sie: Geräte ohne richtigen Ausschalter, die still und heimlich Strom verbrauchen, auch wenn sie eigentlich gar nicht in Betrieb sind. Klassiker sind Fernseher oder HiFi-Anlagen, die im dauerhaften Standby vor sich hin brummen. Aber auch Lampen mit einem Berührungssensor, Boxen für den Digitalempfang, Drucker oder Monitore fressen Strom, auch dann, wenn man sie eigentlich gar nicht eingeschaltet hat. Über ein Jahr gerechnet kann da einiges zusammenkommen, Experten sprechen von bis zu 100 Euro.

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01.01.1970

Energieeffiziente Gewerbeimmobilien

Bis zu 80 Prozent weniger Energie

In der aktuellen Niedrigzinsphase entscheiden sich viele Unternehmen für den Neubau einer Gewerbeimmobilie. Neben Fabriken und Hallen sind es vor allem Verwaltungsgebäude. Beim Neubau spielt neben Funktionalität und Design vor allem die Energieeffizienz eine große Rolle, nicht nur um gesetzliche Auflagen zu erfüllen, sondern auch um die laufenden Energiekosten gering zu halten.

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01.01.1970

Rauchen auf dem Balkon

Immobilien aktuell

Rauchen auf dem Balkon führt regelmäßig zu Ärger unter den Nachbarn. Grundsätzlich gilt, dass das Rauchen zur „normalen“ Nutzung eines Balkons gehört und daher nicht pauschal verboten werden kann. Doch es gibt auch immer wieder Fälle, in denen sich Mieter durch rauchende Nachbarn stark beeinträchtigt fühlen und sich um ihre Gesundheit sorgen, wie in einem Brandenburger Mietshaus. Der Mieter im Erdgeschoss rauchte mehrmals täglich auf dem Balkon. Die darüber wohnenden Nachbarn fühlten sich durch den Rauch beeinträchtigt und verlangten vom rauchenden Mieter, das Rauchen zu bestimmten Zeiten zu unterlassen. Der Fall ging bis vor den Bundesgerichtshof. Die Richter entschieden, dass Mieter grundsätzlich einen Unterlassungsanspruch gegen einen Nachbarn haben können, wenn eine erhebliche Belästigung vorliegt. Handelt es sich um eine geringe Belästigung, muss eine konkrete Gesundheitsgefährdung bestehen. Im vorliegenden Fall wurde das Rauchen auf dem Balkon zeitlich eingeschränkt (Az.: V ZR 110/14).

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01.01.1970

Verwalter muss geeichte Zähler verwenden

Immobilien aktuell

Der Verwalter einer Wohnungseigentumsanlage hatte im Rahmen der Jahresverbrauchsrechnung die Messwerte ungeeichter Zähler zugrunde gelegt. Daraufhin hatte die Eichbehörde eine Ordnungsverfügung gegen den Verwalter erlassen und ihm mit sofortiger Wirkung untersagt, die Messwerte für die Kostenverteilung der Jahresabrechnung zu verwenden. Der Verwalter erhob dagegen eine Anfechtungsklage und forderte die aufschiebende Wirkung der Klage wiederherzustellen. Ohne Erfolg, denn laut Eichgesetz ist es verboten, „im Geschäftsverkehr“ ungeeichte Messgeräte einzusetzen. Das gilt auch für ungeeichte Zwischenzähler, mit denen der Wasser- und Energieverbrauch einer Eigentümergemeinschaft gemessen und auf diese umgelegt wird. (VG Köln, 1 L 1593/14)

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01.01.1970

Trends bei Gewerbeimmobilien

Gute Konjunktur steigert die Nachfrage

Die deutsche Wirtschaft befindet sich seit dem Ende der Finanzmarktkrise in 2008/09 auf Wachstumskurs. Auch für 2014 sind die Prognosen gut. Dieser Aufschwung und die anhaltend niedrigen Zinsen spiegelten sich in den vergangenen Jahren auch auf den Immobilienmärkten wider. Die Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt ist stark gestiegen und führte zu spürbar höheren Preisen und Mieten. Der Markt für Gewerbeimmobilien ist vergleichsweise stabil geblieben. Dabei haben sich die einzelnen Segmente wie Büro,- Einzelhandels- oder Logistikimmobilien unterschiedlich entwickelt.

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01.01.1970

Immobilien steuerfrei verkaufen

Immobilien aktuell

Für Immobilien im Privatbesitz gilt eine Spekulationsfrist von zehn Jahren. Danach können Immobilienbesitzer ihre Immobilie steuerfrei verkaufen und müssen den erzielten Gewinn nicht versteuern. Allerdings gilt nach Ablauf der Spekulationsfrist: Wer keine Gewinne versteuert, kann auch keine Kosten steuerlich geltend machen. Im vorliegenden Fall verkaufte ein Eigentümer seine Immobilie nach Ablauf der Spekulationsfrist mit Gewinn. Mit dem Verkaufserlös zahlte er vorzeitig das Restdarlehen an seine Bank zurück, die von ihm eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangte. Der Verkäufer wollte diese bei seiner Steuererklärung geltend machen. Das Finanzamt lehnte ab und der Fall ging bis zum Bundesfinanzhof. Die Richter lehnten ebenfalls ab mit der Begründung, dass die Vorfälligkeitsentschädigung durch den Immobilienverkauf veranlasst wurde und nichts mit den Mieteinnahmen zu tun hat.

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01.01.1970

Wenn der Vermieter die Untervermietung verbietet

Immobilien aktuell

Die Mieter einer 3-Zimmer Wohnung in Hamburg wollten während ihres zweijährigen beruflich bedingten Auslandsaufenthalts ihre Wohnung an eine befreundete Person untervermieten. Der Vermieter verweigerte die Zustimmung zur Untervermietung ohne triftigen Grund. Nachdem die Vermieter im ersten Schritt erfolgreich die Erlaubnis der Untervermietung eingeklagt hatten, erhielten Sie nun im zweiten Schritt Schadenersatz in Höhe von 7.475 Euro zuzüglich Zinsen für die entgangene Miete. Laut BGH stellt die Verweigerung des Vermieters eine unerlaubte Pflichtverletzung dar. Schließlich hatten die Mieter ein berechtigtes Interesse, ihre Mietkosten während des Auslandsaufenthalts durch die Untervermietung zu senken (Az.: Az.: VIII ZR 349/13).

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01.01.1970

Neues Widerrufsrecht bei Maklerverträgen

Umfassende Informationspflicht des Maklers

Seit dem 13. Juni 2014 ist ein neues gesetzliches Widerrufsrecht in Kraft. Es betrifft auch Privatpersonen, die über einen Immobilienmakler ein Objekt suchen oder anbieten.

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01.01.1970

Doppelvermietung einer Wohnung

Immobilien aktuell

Die Wohnungsnot in einigen Städten führt dazu, dass sich Vermieter ihre Mieter aus einer größeren Gruppe von Interessenten aussuchen können. Schlecht nur, wenn der Vermieter dann mehrere Mietverträge für ein und dieselbe Wohnung unterschreiben lässt. Vor dem Landgericht Berlin (Az.: 63 S 127/13) wurde nun ein solcher Fall verhandelt, bei dem ein Vermieter nach dem ersten Mietvertrag noch einen zweiten Vertrag mit einem Interessenten abgeschlossen hatte, der ihm besser gefiel als der erste. Der erste Mieter verklagte daraufhin den Vermieter auf Schadenersatz für die Kosten, die ihm durch die Zwischenlagerung der Möbel und die Anmietung einer Ersatzwohnung entstanden waren. Auch die Lebensgefährtin konnte Schadenersatzansprüche geltend machen, obwohl sie den Mietvertrag nicht mit unterschrieben hatte. Der Vermieter musste rund 7.000 Euro zahlen.

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01.01.1970

Handwerker reinlassen

Immobilien aktuell

Handwerker dürfen zu den üblichen Arbeitszeiten kommen und müssen sich nicht nach den Mietern richten. Somit müssen Mieter akzeptieren, dass Handwerker, die Arbeiten im Auftrag des Vermieters durchführen, tagsüber kommen. Im verhandelten Fall tauschten Handwerker die alte Heizkostenerfassung durch ein modernes Funksystem aus. Der Vermieter kündigte die Arbeiten mit einer Frist von zwei Wochen an. Die Handwerker sollten tagsüber zwischen 10 und 18 Uhr kommen. Der Mieter widersprach und wies auf seine Berufstätigkeit hin, die ihm keine Termine vor 18 Uhr ermögliche. Zu Unrecht. Nach Auffassung der Richter müssen Vermieter tagsüber Handwerker in die Wohnung lassen. Ausnahmen sind nur möglich, wenn der Mieter z. B. ein neues Arbeitsverhältnis begonnen hat und sich in der Probezeit befindet oder vor wichtigen Prüfungen steht (Az.: 18 C 366/13).

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01.01.1970

Bauleistungen ohne Rechnung

Immobilien aktuell

Für private Bauherren ist die Verlockung groß, die eine oder andere Bauleistung ganz oder teilweise ohne Rechnung erbringen zu lassen. Für den privaten Auftraggeber entfällt die Mehrwertsteuer, der Unternehmer gibt die Einnahmen nicht an und verschafft sich so einen steuerlichen Vorteil. Doch Vorsicht: es drohen strafrechtliche Konsequenzen wegen Steuerhinterziehung. Und sollte sich anschließend erweisen, dass die Leistungen mangelhaft erbracht worden sind, entfallen die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche, da kein Bauvertrag zustande gekommen ist.

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01.01.1970

Umwandlung einer Mietwohnung

Immobilien aktuell

Die Mieterin einer Mietwohnung in Hamburg hat erfolgreich gegen Ihren Vermieter geklagt und erhält nun voraussichtlich 80.000 Euro Schadenersatz, so das Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH, Az.: VIII ZR 51/12). Der Vermieter hatte die Wohnungen erst in Eigentumswohnungen umgewandelt und dann an einen Spekulanten verkauft. Dabei unterließ er es, die Vermieterin vorher über den Verkauf zu informieren, obwohl sie ein Vorkaufsrecht besaß. Der neue Eigentümer verkaufte die Wohnung nach nur wenigen Monaten mit einem Gewinn von 80.000 Euro. Dieser stehe nun der Mieterin zu, da ein Vorkaufsrecht den Mietern die Chance geben soll, günstig die Wohnung zu erwerben.

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01.01.1970

Vermieter muss Brandschäden beseitigen

Immobilien aktuell

Die Tochter eines Mieters verursachte unabsichtlich einen Brandschaden, als sie eine Pfanne mit heißem Öl unbeaufsichtigt auf dem Küchenherd stehen ließ. Der Vermieter, eine Wohnungsbaugesellschaft, wollte für den Schaden nicht aufkommen und auch nicht die eigene Versicherung dafür in Anspruch nehmen - schließlich war der Mieter Schuld an dem Brand. Der Fall ging bis vor den Bundesgerichtshof. Die Richter dort entschieden, dass der Vermieter den Schaden beheben und für die Kosten aufkommen muss, auch wenn er ihn nicht selbst verursacht hat. Andernfalls ist eine Mietkürzung von 15 Prozent gerechtfertigt. Der Vermieter hat die Pflicht, die Immobilie Instand zu halten und muss dafür auch gegebenenfalls seine Versicherung in Anspruch nehmen (Az. VIII ZR 191/13).

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01.01.1970

Übergangsregelung für Energieausweis endet am 1.5.2015

Immobilien aktuell

Vor gut einem Jahr trat die neue Energiesparverordnung 2014 in Kraft. Sie sieht u. a. vor, dass Eigentümer, die ihre Immobilie verkaufen möchten, spätestens bei der Besichtigung den Interessenten einen Energieausweis vorlegen müssen. Die bislang geltende Übergangsfrist endet nun. Wer keinen Energieausweis vorlegen kann, riskiert ab dem 1.5.2015 ein Bußgeld von bis zu 15.000 Euro. Zukünftig muss auch in Inseraten die Energieeffizienz der Immobilie angegeben werden. Der Energieausweis muss folgende Informationen beinhalten: Art des Energieausweises, Höhe des Energieverbrauchs, Angabe zu den Heizträgern (z. B. Öl, Gas, Strom), Baujahr der Immobilie, Energieeffizienzklasse der Immobilie (nur bei Energieausweisen, die nach dem 1.5.2014 erstellt werden).

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01.01.1970

Angemessene Instandsetzungsrücklage

Immobilien aktuell

Eine Wohnungseigentümerin stellte auf einer Eigentümerversammlung den Antrag, die Instandhaltungsrücklage von 2,50 Euro zu erhöhen. Die Eigentümergemeinschaft, bestehend aus neun Parteien, lehnte eine Erhöhung ab. Gegen diesen Beschluss klagte die Wohnungseigentümerin. Zur Begründung gab sie an, dass eine Rücklage von 2,50 Euro unzureichend sei. Eine Erhöhung auf 7,10 Euro pro Quadratmeter ist notwendig, um die Immobilie ordnungsgemäß zu verwalten. Die Richter des Amtsgerichts Neustadt am Rübenberge gaben ihr Recht. Eine Instandhaltungsrücklage muss angemessen hoch sein. Sie muss sicherstellen, dass bei unvorhergesehenen Reparaturen die finanziellen Mittel ausreichend zur Verfügung stehen. Die Immobilie darf nicht wegen fehlender Mittel verwahrlosen. Eine Instandhaltungsrücklage von 7,10 Euro pro Quadratmeter entspricht dem Betrag, der im sozialen Wohnungsbau für eine vergleichbare Immobilie (hier 16 Jahre alt) zurückgelegt wird (AZ.: 20 C 687/14).

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01.01.1970

So finden Sie Ihren Wunschmieter

Mit Bauchgefühl und kühlem Verstand

Eigentümer, die einen Mieter für ihre Immobilie suchen, stehen vor einem Entscheidungsproblem: Wer ist der richtige Mieter? Schön wäre es, wenn man dem Bewerber „an der Nasenspitze“ ansehen könnte, ob er pünktlich zahlt, die Wohnung pfleglich behandelt und die Hausordnung beachtet. Mancher Eigentümer legt auch auf soziale und persönliche Aspekte Wert, etwa auf die Passung zu den Mitmietern oder eine sympathische Ausstrahlung. Wie finden die richtigen Vertragsparteien zueinander?

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01.01.1970

Hängeschränke müssen sein

Immobilien aktuell

Die Wände in der Küche müssen so stark sein, dass Hängeschränke daran befestigt werden können, so das Urteil des Landgerichts Berlin (Az.: 67 S 355/14). Eine Ausnahme gilt nur dann, wenn der Mietvertrag auf diesen Mangel explizit hinweist. Im zugrundeliegenden Fall konnte ein Mieter keine Hängeschränke an der Küchenwand befestigen. Daher verlangte er von seinem Vermieter, die Küchenwände in den vertragsgerechten Zustand zu bringen. Unter anderem sollten die Wände ab einer Höhe von 1,50 Metern mit Gipskartonplatten so verstärkt werden, so dass sie die Traglast von Hängeschränke halten. Das sahen die Richter auch so. Es gehört zum Mindestwohnstandard, dass Hängeschränke an den Wänden befestigt werden können.

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01.01.1970

Vorkaufsrecht an Grundstücken

Worauf Sie als Beteiligter achten müssen

Wenn Sie ein Grundstück verkaufen oder kaufen wollen, kann es passieren, dass der Kaufvertrag mit dem Vertragspartner, den Sie ausgewählt haben, nicht zustande kommt, weil eine andere Person ein sogenanntes „Vorkaufsrecht“ an dem Grundstück hat. Das Vorkaufsrecht berechtigt diesen, an die Stelle des Erstkäufers in den Kaufvertrag einzutreten – sofern er dieses Recht ausüben will. Was das für Sie als Vertragsbeteiligten bedeutet und wie Sie Ärger vermeiden können, dazu im Folgenden ein paar Tipps.

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01.01.1970

Reform der Grundsteuer

Immobilien aktuell

Seit Jahren wird über die Reform der Grundsteuer gestritten. Vor allem die Kriterien für die Grundstücksbewertung nach den Einheitswerten von 1964 in den alten Bundesländern und von 1935 in den neuen Bundesländern sind den Kritikern ein Dorn im Auge. Nun scheint es so, als hätten sich die Landesfinanzminister auf ein neues Bewertungsmodell geeinigt. In Zukunft sollen Grundstücke mit ihrem Verkehrswert bewertet werden. Für die darauf errichteten Bauten gelten feste Kriterien, die schematisch angesetzt werden. Für die Grundsteuermesszahl erhalten die Bundesländer eine Öffnungsklausel. Damit sollen vor allem die Stadtstaaten die Möglichkeit erhalten, ihre Bürger vor Mehrbelastungen zu schützen.

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01.01.1970

Teure Katzenliebe

Immobilien aktuell

Eine Mieterin lebte zusammen mit ihren vier Katzen in einer Doppelhaushälfte. Als sie nach neun Jahren auszog, waren die Räume durch den Katzenurin so verdreckt, dass der Eigentümer umfangreich renovieren musste. Die Kosten in Höhe von 17.484 Euro forderte er mit Erfolg von der Mieterin zurück. Die private Haftpflichtversicherung mit Tierhalterhaftpflicht muss nicht zahlen, so urteilten die Richter des Oberlandesgerichtes Hamm (Az.: 20 U 106/14), denn die Versicherungsbedingungen hatten Ansprüche ausgeschlossen, die infolge einer übermäßigen Beanspruchung der Mietsache auftreten.

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01.01.1970

Wichtige BGH-Urteile rund ums Wohnen

Immobilien aktuell

Renovierung bei Auszug sorgt häufig für Streit zwischen Vermietern und Mietern. Der typische Fall ist: der Vermieter verlangt beim Auszug von seinem Mieter, dass er die Wohnung entweder renoviert übergibt oder für die Instandhaltungskosten aufkommen soll. Die Bundesrichter entschieden für die Mieter. Sie müssen nicht mehr automatisch einen Teil der Renovierungskosten übernehmen, wenn sie vor Ablauf der vereinbarten Renovierungsfrist ausziehen. Außerdem können Vermieter nur dann eine Renovierung verlangen, wenn sie dem Mieter die Wohnung frisch renoviert übergeben haben. (Az.: VIII ZR 185/14)

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01.01.1970

Das gilt auf dem Balkon

Immobilien aktuell

Auf dem Balkon könnte es so schön sein, wenn doch nur die Nachbarin von oben nicht ständig ihre Blumen gießen würden. Das dachte sich auch eine Wohnungseigentümerin. Die über ihr wohnende Nachbarin goss die Balkonpflanzen immer so stark, dass ständig das Wasser von oben auf ihren Frühstückstisch tröpfelte. Sie fühlte sich dadurch so sehr beim Kaffeetrinken gestört, dass sie vor Gericht klagte. Die Richter des Landgerichts München stellten klar, dass das Blumengießen zu der üblichen Nutzung eines Balkons gehört. Die Nachbarin darunter muss das Tropfen von oben dulden. Allerdings ist beim Blumengießen grundsätzlich darauf zu achten, dass unten niemand gestört wird. Ansonsten müssen die Blumen zu einem späteren Zeitpunkt gegossen werden (Az.: 1 S 1836/13).

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01.01.1970

Energieausweis

Wissenswertes für Immobilieneigentümer

Ist Ihr Haus energieeffizient oder ein Energiefresser? Mit dem Energieausweis haben Sie es schwarz auf weiß, wieviel Energie Ihr Haus für Warmwasser und Heizung verbraucht. Er nimmt ein Gebäude genau unter die Lupe und bewertet den Zustand der Fenster, Wände, Dach und Heizung. Der Energieausweis ist in der Regel ab Datum der Ausstellung für zehn Jahre gültig.

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