Immobilien-Infodienst

28.09.2018

Smart Home

Intelligentes Energiemanagement für Gebäude

Smart Home ist mehr, als über Smartphone, Tablet oder PC Geräte im Haus (Wohnung oder Büro) fernzusteuern. „Intelligente“ (smarte) Technologie in Gebäuden ermöglicht insbesondere, den Energieverbrauch automatisch anzupassen. Eine solche Gebäudeautomation auf der Basis digitaler Technologien ist ein wichtiger Baustein für das Gelingen der Energiewende. Und sie rechnet sich.

Energiemanagement per Lastverschiebung

Mit dem Ausbau der Sonnen- und Windenergie wird die Stromproduktion tageszeiten- und wetterabhängig. Strom sollte also dann verbraucht werden, wenn er im Überfluss produziert wird, und möglichst „auf Sparflamme“ bzw. gar nicht verbraucht werden, wenn er knapp ist. „Lastverschiebung“ heißt die Devise: Verbrauch folgt Produktion. Smart-Home-Technologie hilft dabei. Sie wird ergänzt durch intelligente Netze (smart grid) und leistungsfähige Speicher. Denn die Funktionalität darf nicht leiden, wenn die Energiewende gelingen soll.

Stromfresser zeitweilig „herunterfahren“

Forscher haben herausgefunden, dass die Stromfresser Heizung und Lüftung bzw. Klimaanlage problemlos über Tag mehrfach, zum Beispiel eine halbe Stunde lang, heruntergefahren werden können, ohne dass das Behaglichkeitsgefühl der Raumnutzer leidet. Mit Smart-Home-Technologie lässt sich die Anlage entsprechend programmieren. Eine manuelle Betätigung, auch über Smartphone, ist dann nicht mehr nötig. Die Geräte und Sensoren kommunizieren digital untereinander (Internet der Dinge). Entsprechend können Jalousien für eine intelligente Beschattungssteuerung genutzt werden. Ebenfalls ohne funktionelle Nachteile lassen sich weitere Stromverbraucher zeitweilig drosseln, zum Beispiel Pumpen für Brauchwasseranlagen (Toilettenspülung) oder die Geschwindigkeit von Aufzügen.

Insgesamt ist eine Lastverschiebung auch finanziell lohnend. Zukünftig könnte sogar die intelligente Stromnutzung vom Strompreis gesteuert werden: der Stromanbieter sendet ein Signal, wenn der Strom teuer ist, das Smart Home reagiert mit zeitweiligem Abschalten der Stromfresser.

Weiterer Anwendungsnutzen

Neben dem automatischen Energiemanagement ermöglicht Ihnen Smart Home Technologie natürlich auch die eigenhändige Fernsteuerung und Überwachung Ihrer elektronischen Geräte:

  • Raumheizung und Licht kann nach Bedarf und nach Nutzungszeiten gesteuert werden, zum Beispiel für die Rückkehr aus dem Urlaub.
  • Sie müssen nie mehr nach Hause zurückfahren, um nachzuschauen, ob Sie auch wirklich den Herd oder den PC ausgeschaltet haben.
  • Sie können den Energieverbrauch verfolgen und Einsparpotenziale nutzen.

Last but not least: Smarte Einbruchmeldesysteme werden immer leistungsfähiger.

 

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