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Streit um das Wegerecht

Weitere Immobilienurteile

Immer wieder kommt es zwischen Maklern und Maklerkunden wegen der Maklerprovision zum Streit. Wir stellen Ihnen einige typische Streitpunkte in Kurzform dar:

  • Stellt das Schalten einer Internetanzeige eine provisionsrelevante Maklerleistung dar? Das Gericht entschied gegen den Makler, denn in dem Fall hatte der Makler keine weiteren Angaben zum Verkäufer gemacht. Diese sind aber notwendig, damit der Interessent in Kaufverhandlungen eintreten kann.
  • Ein Makler verschickt ein Exposé an einen Interessenten, worin steht, dass nach Vertragsabschluss sechs Prozent Provision fällig sind. Selbst wenn die Verkaufsverhandlungen ohne den Makler stattfinden, kann er seine Provision in Rechnung stellen.
  • Wer ein Haus oder eine Wohnung kauft, ohne dass der Makler was dazu beigetragen hat, muss keine Maklergebühr zahlen, selbst wenn der Makler den Vermarktungsauftrag für das Objekt hatte.
  • Entgegen der Auffassung vieler Käufer ist die Provisionshöhe bis zum Kaufvertrag nicht mehr verhandelbar. Ist ein Maklervertrag rechtsgültig zustande gekommen, gilt die vereinbarte Provisionshöhe. Ein Entgegenkommen des Maklers stellt reine Kulanz dar.